SCRUTATIO

Sonntag, 5 Juli 2026 - Sant´Antonio Maria Zaccaria ( Letture di oggi)

Jesaja 10


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Menge BibelJERUSALEM
1 Wehe denen, die heillose (oder: arglistige) Verordnungen aufsetzen, und den Schreibern, die nichts als unheilvolle Rechtssatzungen ausfertigen,1 Malheur à ceux qui décrètent des décrets d'iniquité, qui écrivent des rescrits d'oppression
2 um die Niedrigen vom Rechtsweg abzudrängen und den Geringen meines Volkes ihr Recht vorzuenthalten, damit die Witwen ihre Beute werden und sie die Waisen ausplündern können!2 pour priver les faibles de justice et frustrer de leur droit les humbles de mon peuple, pour faire desveuves leur butin et dépouiller les orphelins.
3 Was wollt ihr nur tun am Tage der Heimsuchung und bei dem Sturm, der von fern heranzieht? Zu wem wollt ihr um Hilfe fliehen und wo euren Reichtum in Sicherheit bringen?3 Que ferez-vous au jour du châtiment, quand le malheur viendra de loin? Vers qui fuirez-vous pourdemander secours et où laisserez-vous vos richesses,
4 Nichts anderes wird euch übrig bleiben, als unter den Gefangenen zusammenzusinken (oder: zu kauern) und unter die Erschlagenen niederzufallen. Trotz alledem hat sein Zorn nicht nachgelassen, und sein Arm ist noch immer hoch erhoben.4 pour ne pas ramper parmi les prisonniers, tomber parmi les tués? Avec tout cela sa colère ne s'est pasdétournée, sa main reste levée.
5 Wehe dem Assyrer, dem Stecken (oder: der Rute) meines Zorns, (und) dem, in dessen Hand mein Grimm als Stecken (= Peitsche) war!5 Malheur à Assur, férule de ma colère; c'est un bâton dans leurs mains que ma fureur.
6 Gegen eine gottlose Völkerschaft sandte ich ihn, und gegen das Volk, dem ich zürnte, entbot ich ihn, damit er Raub gewinne und sich Beute hole und es (d.h. das Volk) zertrete wie Kot auf der Straße.6 Contre une nation impie je l'envoyais, contre le peuple objet de mon emportement je le mandais, pourse livrer au pillage et rafler le butin, pour les piétiner comme la boue des rues.
7 Er aber denkt es sich nicht so, und sein Herz ist nicht so gesonnen; nein, zu vertilgen hat er im Sinn und Völker auszurotten in nicht kleiner Zahl.7 Mais lui ne jugeait pas ainsi, et son coeur n'avait pas cette pensée, car il rêvait d'exterminer, d'extirperdes nations sans nombre.
8 Denn er sagt: »Sind nicht meine Statthalter (oder: Feldobersten) allesamt Könige?8 Car il disait: "N'est-ce pas que tous mes chefs sont des rois?
9 Ist es nicht Kalno ebenso ergangen wie Karchemis, nicht Hamath wie Arpad, nicht Samaria wie Damaskus?9 N'est-ce pas que Kalno vaut bien Karkémish, que Hamat vaut bien Arpad, et Samarie Damas?
10 Wie meine Hand die Königreiche der Götzen erreicht hat, deren Götterbilder doch denen von Jerusalem und Samaria überlegen waren –10 Comme ma main a atteint les royaumes des faux dieux, où il y a plus d'idoles qu'à Jérusalem et àSamarie,
11 sollte ich da nicht, wie ich mit Samaria und seinen Göttern (oder: Götzen) verfahren bin, ebenso auch mit Jerusalem und seinen Götterbildern verfahren?«11 comme j'ai agi envers Samarie et ses faux dieux, ne puis-je pas agir aussi envers Jérusalem et sesstatues?"
12 Doch wenn einst der Allherr sein ganzes Werk am Berge Zion und an Jerusalem zum Abschluß gebracht hat, wird er auch mit der Frucht des hochmütigen Sinnes des Königs von Assyrien und mit dem hochfahrenden Prahlen seiner Augen Abrechnung halten;12 Mais lorsque le Seigneur achèvera toute son oeuvre sur la montagne de Sion et à Jérusalem, ilchâtiera le fruit du coeur orgueilleux du roi d'Assur et la morgue de ses regards arrogants.
13 denn er hat gesagt: »Durch meines Armes Kraft habe ich es vollführt und durch meine Weisheit, weil ich klug bin; ich habe die Grenzen der Völker verschwinden lassen, habe ihre Schätze geplündert und wie ein Starker (= Stier) die Fürsten vom Thron gestürzt.13 Car il a dit: "C'est par ma main puissante que j'ai fait cela, par ma sagesse, car j'ai agi avecintelligence. Je supprimais les frontières des peuples; j'ai saccagé leurs trésors; comme un puissant je soumettaisles habitants.
14 Meine Hand hat nach dem Reichtum der Völker gegriffen wie nach einem Vogelnest, und wie man verlassene Eier zusammenrafft, so habe ich die ganze Erde eingesackt, ohne daß einer die Flügel regte oder den Schnabel aufsperrte und auch nur zu piepen wagte.«14 Ma main a cueilli, comme au nid, les richesses des peuples, et comme on ramasse des oeufsabandonnés, j'ai ramassé toute la terre; pas un n'a battu des ailes, ni ouvert le bec pour pépier."
15 Darf denn die Axt gegen den großtun, der mit ihr haut, oder darf die Säge sich brüsten gegen den, der sie zieht? Als ob der Stab den schwänge, welcher ihn erhebt, als ob der Stecken den aufhöbe, der nicht auch Holz ist!15 Fanfaronne-t-elle, la hache, contre celui qui la brandit? Se glorifie-t-elle, la scie, aux dépens de celuiqui la manie? Comme si le bâton faisait mouvoir ceux qui le lèvent, comme si le gourdin levait ce qui n'est pasde bois!
16 Darum wird Gott, der HERR der Heerscharen, die Schwindsucht in Assyriens Wohlbeleibtheit senden, und unter seiner Herrlichkeit (= seinem herrlichen Besitz) wird ein Brand auflodern wie eine Feuersbrunst;16 C'est pourquoi le Seigneur Yahvé Sabaot enverra contre ses hommes gras la maigreur, et sous sagloire un brasier s'embrasera, comme s'embrase le feu.
17 und zwar wird das Licht Israels zur Lohe werden und sein Heiliger zu einer Flamme, die seine Dornen und sein Gestrüpp in Brand setzt und verzehrt an einem Tage;17 La lumière d'Israël deviendra un feu et son Saint une flamme, elle brûlera et consumera ses épines etses ronces en un jour.
18 und die Pracht seines Waldes und seines Baumgartens wird er vernichten mit Stumpf und Stiel, so daß es sein wird, wie wenn ein Schwerkranker dahinsiecht.18 La luxuriance de sa forêt et de son verger, il l'anéantira corps et âme, et ce sera comme un maladequi s'éteint.
19 Dann wird der Rest seiner Waldbäume leicht zu zählen sein, so daß sogar ein Knabe sie aufschreiben kann.19 Le reste des arbres de sa forêt sera un petit nombre, un enfant l'écrirait.
20 An jenem Tage (= in jener Zeit) aber wird es geschehen: da wird der Rest Israels und was vom Hause Jakobs entronnen ist, sich nicht länger auf den stützen, der sie jetzt schlägt, sondern sie werden sich auf den HERRN, den Heiligen Israels, in Wahrheit (oder: Treue, festem Vertrauen) stützen.20 Ce jour-là, le reste d'Israël et les survivants de la maison de Jacob cesseront de s'appuyer sur qui lesfrappe; ils s'appuieront en vérité sur Yahvé, le Saint d'Israël.
21 Ein Rest wird sich bekehren, ein bloßer Rest von Jakob, zum Heldengott.21 Un reste reviendra, le reste de Jacob, vers le Dieu fort.
22 Denn wenn auch dein Volk, Israel, so zahlreich würde wie der Sand am Meer, so wird sich doch nur ein Rest in ihm bekehren: Vernichtung ist fest beschlossen, sie flutet wie ein Strom mit Gerechtigkeit daher;22 Mais ton peuple serait-il comme le sable de la mer, ô Israël, ce n'est qu'un reste qui en reviendra:destruction décidée, débordement de justice!
23 denn Vernichtung, und zwar ein fest beschlossenes Strafgericht, wird Gott, der HERR der Heerscharen, inmitten der ganzen Erde vollziehen.23 Car c'est une destruction bien décidée que le Seigneur Yahvé Sabaot exécute au milieu de tout lepays.
24 Darum hat Gott, der HERR der Heerscharen, so gesprochen: »Fürchte dich nicht, mein Volk, das in Zion wohnt, vor dem Assyrer, wenn er dich mit dem Stock schlagen wird und seinen Stecken gegen dich erhebt wie einst die Ägypter!24 C'est pourquoi, ainsi parle le Seigneur Yahvé Sabaot: O mon peuple qui habites en Sion, n'aie paspeur d'Assur! Il te frappe du bâton, il lève le gourdin contre toi (sur le chemin d'Egypte);
25 Denn nur noch eine ganz kleine Weile, dann ist mein Grimm zu Ende, und mein Zorn wendet sich zu ihrer Vernichtung.«25 mais encore quelques instants et la fureur prendra fin, et ma colère causera leur perte.
26 Dann wird der HERR der Heerscharen die Geißel gegen ihn (d.h. den Assyrer) schwingen, wie er einst die Midianiter (9,3) am Rabenfelsen geschlagen hat, und wird seinen Stab über das Meer ausstrecken und ihn erheben wie einst gegen die Ägypter.26 Yahvé Sabaot va brandir contre lui un fouet, comme il frappa Madiân au Rocher d'Oreb; il vabrandir son bâton contre la mer, comme il l'a levé sur le chemin d'Egypte.
27 An jenem Tage wird dann die Last des Assyrers von deinem Rücken weichen und sein Joch von deinem Nacken verschwinden.27 Ce jour-là, son fardeau glissera de ton épaule et son joug de ta nuque, et le joug sera détruit.
28 Er rückt heran von Rimmon her, zieht schon auf Ajjath los, kommt bei Migron vorüber, läßt sein Gepäck in Michmas.28 Il est arrivé sur Ayyat, il a passé à Migrôn, à Mikmas il a laissé ses bagages.
29 Sie ziehen durch den Engpaß, in Geba nehmen sie Nachtherberge; Rama zittert, Sauls Gibea flieht.29 Ils ont passé par le défilé, Géba est pour nous une étape, Rama a frémi, Gibéa de Saül a fui.
30 Schreie laut auf, Bewohnerschaft von Gallim! Horche auf (oder: luge hin), Laisa! Armes Anathoth!30 Fais retentir ta voix, Bat-Gallim, sois attentive, Laïsha! Réponds-lui, Anatot!
31 Madmena ist zerstoben, die Bewohner von Gebim sind geflüchtet.31 Madména s'est enfuie; les habitants de Gébîm se sont mis à l'abri.
32 Noch heute wird er Nob besetzen; er streckt schon seine Hand drohend aus gegen den Berg der Bewohnerschaft Zions, gegen den Hügel (oder: die Anhöhe) Jerusalems.32 Aujourd'hui même, à Nob, lors d'une halte, il agitera la main vers la montagne de la fille de Sion, lacolline de Jérusalem.
33 Siehe, da haut der Allherr, der HERR der Heerscharen, die Laubkronen mit Schreckensgewalt herunter: die hochgewachsenen werden abgeschlagen, und die hochragenden sinken zu Boden.33 Voici que le Seigneur Yahvé Sabaot émonde la frondaison avec violence, les plus hautes cimes sontcoupées, les plus fières sont abaissées.
34 Dann wird das Dickicht des Waldes mit dem Eisen niedergehauen, und der Libanon (-wald) stürzt durch einen Gewaltigen zusammen.34 Ils seront coupés par le fer, les halliers de la forêt et sous les coups d'un Puissant, le Liban tombera.