SCRUTATIO

Montag, 6 Juli 2026 - Santa Maria Goretti ( Letture di oggi)

Jesus Sirach 36


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1 Erbarme dich unser, o Herr, du Gott des Alls, und blicke auf uns her1 ܦܪܘܩܝܢ ܐܠܗܐ ܠܟܘܠܢ
2 und schleudre deinen Schrecken auf alle Heiden!2 ܘܐܝܬܐ ܪܘܓܙܟ ܥܠ ܥܡܡ̈ܐ ܕܠܐ ܝܕܥܘܟ
3 Erhebe deine Hand gegen die fremden Völker, damit sie deine Macht erkennen!3 ܐܪܝܡ ܐܝܕܟ ܥܠ ܥܡܐ ܢܘܟܪܝܐ ܘܢܕܥܘܢ ܓܢܒܪܘܬܟ
4 Wie du dich einst vor ihren Augen an uns als der Heilige erwiesen hast, so erweise dich jetzt vor unsern Augen an ihnen als der Mächtige,4 ܒܡܐ ܕܠܥܢ̈ܝܗܘܢ ܐܬܩܕܫܬ ܒܢ ܗܟܢܐ ܠܥܢܝܢ ܐܬܩܕܫ ܒܗܘܢ
5 damit sie erkennen, wie wir es erkannt haben, daß es keinen Gott außer dir gibt, o Herr.5 ܕܢܕܥܘܢ ܐܝܟ ܡܐ ܕܝܕܥܢ ܕܠܝܬ ܐܠܗܐ ܠܒܪ ܡܢܟ
6 Erneuere die Zeichen und wiederhole die Wunder, verherrliche deine Hand und deinen rechten Arm!6 ܚܕܬ ܐܬܘ̈ܬܐ ܘܫ̇ܢܐ ܬܡܝܗ̈ܬܐ
7 Laß deinen Grimm erwachen und schütte deinen Zorn aus, vertilge den Widersacher und zermalme den Feind!7 ܬ̇ܩܦ ܐܝܕܐ ܘܕܪܥܐ ܕܝܡܝܢܐ
8 Beschleunige die Zeit und sei deines Schwures eingedenk, damit deine Großtaten laut verkündigt werden!8 ܐܥܝܪ ܪܘܓܙܐ ܘܐܫܘܕ ܚܡܬܐ
9 Vom Feuer deines Zornes müsse verzehrt werden, wer sich zu retten sucht, und die, welche dein Volk mißhandeln, müssen den Untergang finden!9 ܬܒܪ ܣܢܐܐ ܘܒ̇ܛܠ ܒܥܠܕܒܒܐ
10 Zerschmettere das Haupt der Fürsten unserer Feinde, das da sagt: »Neben mir gibt es keinen andern!« (g).10 ܐܒܥ ܩܨܐ ܘܡܛܐ ܙܒܢܐ ܡܛܠ ܕܠܝܬ ܕܢܐܡܪ ܠܟ ܡܢܐ ܥ̇ܒܕ ܐܢܬ
11 Vereinige alle Stämme Jakobs wieder und setze sie wieder in ihren Erbbesitz ein, wie es im Anfang war.11 ܒܪܘܓܙܐ ܘܒܢܘܪܐ ܐܘܒܕ ܣܢܐܐ ܘܟܠ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܘܫ̈ܠܝܛܢܐ ܕܥܡܡ̈ܐ
12 Erbarme dich des Volkes, o Herr, das nach deinem Namen benannt ist, Israels, das du dem Erstgeborenen gleich geachtet hast!12 ܒ̇ܛܠ ܬܓܐ ܕܣܢܐܐ ܕܐܡ̣ܪ ܕܠܝܬ ܐܟܘܬܝ
13 Habe Mitleid mit der Stadt deines heiligen Tempels, mit Jerusalem, der Stätte deiner Wohnung!13 ܟܢܫ ܟܠܗܘܢ ܫܒܛܘܗܝ ܕܝܥܩܘܒ
14 Laß an Zion deine Verheißungen vollzählig in Erfüllung gehen und deine Herrlichkeit an deinem Volke reichlich zu Tage treten.
15 Lege Zeugnis ab für das in der Vorzeit von dir Geschaffene und mache die Weissagungen wahr, die in deinem Namen ergangen sind!
16 Gib den Lohn denen, die auf dich harren, damit deine Propheten als zuverlässig erfunden werden.16 ܘܢܐܪܬܘܢ ܐܝܟܢܐ ܕܐܡܪܬ ܡܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܩܕܡ̈ܝܐ
17 Erhöre, o Herr, das Gebet deiner Knechte (g) entsprechend dem Segen Aarons über dein Volk,17 ܘܚܕܝ ܥܠ ܥܡܟ ܕܐܬܩܪܝ ܫܡܟ ܥܠܘܗܝ ܥܠ ܐܝܣܪܝܠ ܕܩܪܝܬܝܗܝ ܒܘܟܪܟ
18 Allerlei Speise verzehrt der Magen, aber die eine Speise ist besser (oder angenehmer) als die andere.18 ܪܚܡ ܥܠ ܩܪܝܬܐ ܕܩܘܕܫܟ ܥܠ ܐܘܪܫܠܡ ܐܬܪܐ ܕܫܟܝܢܬܟ
19 Wie der Gaumen Gerichte von Wildbret (?) herausschmeckt, so erkennt ein verständiger Geist lügnerische Worte.19 ܡܠܝ ܨܗܝܘܢ ܡܢ ܪܒܘܬܟ ܘܡܢ ܐܝܩܪܟ ܗܝܟܠܟ
20 Ein arglistiges Herz bereitet Kummer, aber ein vielerfahrener (= gewandter) Mann zahlt’s ihm heim.20 ܐܩܝܡ ܣܗܕܘܬܐ ܕܥܒ̈ܕܝܟ ܐܝܟ ܕܡܢܕܪܝܫ ܘܢܐܬܝܢ ܢܒܝܘ̈ܬܐ ܕܢܒܝ̈ܝܟ ܐܝܠܝܢ ܕܡܡܠܠܝܢ ܒܫܡܟ
21 Ein Weib muß jeden Mann annehmen, es ist aber das eine Mädchen besser als das andere.21 ܘܬܬܠ ܐܓܪܐ ܠܡ̇ܢ ܕܢܗܘܐ ܡܣ̇ܟܐ ܠܟ ܘܢܒ̈ܝܝܟ ܢܬܗܝܡܢܘܢ
22 Die Schönheit der Frau macht das Angesicht (des Mannes) leuchten und geht über jedes andere Verlangen des Mannes hinaus;22 ܘܬܫܡܥ ܨܠܘܬܐ ܕܥ̈ܒܕܝܟ ܐܝܟ ܨܒܝܢܐ ܕܥܡܟ ܕܢܕܥܘܢ ܟܠ ܕܒܣܘ̈ܦܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ ܕܐܢܬ ܗܘ ܐܠܗܐ ܒܠܚܘܕܝܟ ܠܥܠܡ ܥܠܡܝܢ
23 ist aber auf ihrer Zunge noch Milde und Sanftmut, so zählt ihr Mann nicht zu den gewöhnlichen Menschenkindern.23 ܟܠ ܡܐܟܠܐ ܡܩ̇ܒܠܐ ܢܦܫܐ ܒܪܡ ܐܝܬ ܡܐܟܘܠܬܐ ܕܡܢ ܡܐܟܘܠܬܐ ܒܣܝܡܐ
24 Wer eine (solche) Frau erwirbt, gewinnt den besten Besitz, eine Gehilfin, die zu ihm paßt, und eine Säule, an die er sich lehnt.24 ܦܘܡܐ ܛ̇ܥܡ ܛܥܡܐ ܕܡܐܟܘܠܬܐ ܘܠܒܐ ܕܚܟܝ̈ܡܐ ܡ̈ܠܐ ܕܥܘ̈ܠܐ
25 Wo kein Zaun ist, wird das Grundstück geplündert; und wo keine Frau (im Hause) ist, da herrscht Seufzen und Verwirrung (?).25 ܠܒܐ ܛܡܝܪܐ ܣܓܝܐܐ ܨܦܬܗ ܘܓܒܪܐ ܚܟܝܡܐ ܡܣܬܟܠ ܒܗܠܝܢ
26 Denn wer traut einem leichtgeschürzten Räuber, der von einer Stadt in die andere hinstürmt? Ebenso ergeht es dem Manne, der kein Nest (= trauliches Heim) hat und der da nächtigt, wohin er gerade am Abend kommt.
27 ܫܘܦܪܗ̇ ܕܐܢܬܬܐ ܢܫ̇ܒܚ ܐܦ̈ܝܗ̇ ܘܥܠ ܟܠ ܪܓܬ ܥܝ̈ܢܐ ܗ̣ܝ ܬܥܫܢ