SCRUTATIO

Sonntag, 5 Juli 2026 - Sant´Antonio Maria Zaccaria ( Letture di oggi)

Exodus 5


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Menge BibelPeshitta
1 Hierauf gingen Mose und Aaron hin und sagten zum Pharao: »So hat der HERR, der Gott Israels, gesprochen: ›Laß mein Volk ziehen, damit sie mir ein Fest in der Wüste feiern!‹«1 ܘܒܬܪ ܗܝܕܝ̣ܢ. ܥܠ̣ܘ ܡܘܫܐ ܘܐܗܪܘܢ ܘܐܡܪܘ ܠܦܪܥܘܢ. ܗܟܢܐ ܐܡ̇ܪ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ. ܫܕܪ ܠܥ̣ܡܝ ܘ̇ܢܚ̇ܓܘܢ ܠܝ ܒܡܕܒܪܐ.
2 Der Pharao aber antwortete: »Wer ist der HERR, daß ich seinen Befehlen gehorchen und Israel ziehen lassen müßte? Ich kenne (diesen) HERRN nicht und will auch Israel nicht ziehen lassen.«2 ܘܐܡ̣ܪ ܦܪܥܘܢ. ܡܢ̣ܘ ܡܪܝܐ ܕܐܫ̣ܡܥ ܒܩܠܗ ܠܡܫܕܪܘ ܠܐܝܣܪܝܠ . ܠܐ̇ ܝܕܥ̇ ܐܢܐ ܠܡܪܝܐ. ܘܐܦ ܠܐܝܣܪܝܠ ܠܐ ܡܫܕܪ ܐܢܐ.
3 Da entgegneten sie: »Der Gott der Hebräer ist uns erschienen; wir möchten nun drei Tagereisen weit in die Wüste ziehen und dem HERRN, unserm Gott, dort Schlachtopfer darbringen, damit er uns nicht mit der Pest oder mit dem Schwert heimsucht!«3 ܘܐܡܪܘ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܥܒܪ̈ܝܐ. ܐܬܓܠ̣ܝ ܥܠܝܢ ܢ̇ܐܙܠ ܡܪܕܐ ܬܠܬܐ ܝܘܡ̈ܝܢ ܒܡܕܒܪܐ . ܘ̇ܢܕܒ̇ܚ ܠܡܪܝܐ ܐܠܗܢ. ܕܠܡܐ ܢܐܪܥܢ ܒܚܪܒܐ ܐܘ ܒܡܘܬܐ.
4 Aber der König von Ägypten erwiderte ihnen: »Warum wollt ihr, Mose und Aaron, das Volk von seiner Arbeit abziehen? Geht an eure Frondienste!«4 ܘܐܡ̣ܪ ܠܗܘܢ ܡ̇ܠܟܐ ܕܡܨܪܝܢ. ܠܡܢܐ ܡܘܫܐ ܘܐܗܪܘܢ ܡܒܛܠܝܢ ܐܢܬܘܢ ܠܥܡܐ ܡܢ ܥܒ̇ܕܗܘܢ. ܙܠܘ̇ ܠܫܘܥܒܕܟܘܢ.
5 Dann fuhr der Pharao fort: »Es gibt schon genug Gesindel im Land; und da wollt ihr sie noch von ihren Frondiensten feiern lassen?!«5 ܘܐܡ̣ܪ ܠܗܘܢ ܦܪܥܘܢ. ܗܐ ܣܓܝܐܝܢ ܗܫܐ ܥܡܐ ܕܐܪܥܐ. ܘܡܒ̇ܛܠܝܢ ܐܢܬܘܢ ܠܗܘܢ ܡܢ ܥܒ̇ܕܗܘܢ.
6 An demselben Tage erteilte dann der Pharao den Fronvögten und Aufsehern des Volkes den Befehl:6 ܘܦܩ̇ܕ ܦܪܥܘܢ ܒܝܘܡܐ ܗܘ̇ ܠܫ̈ܠܝܛܢܘܗܝ ܕܥܡܐ ܘܠܣ̇ܦܪ̈ܘܗܝ̣ ܘܐܡ̣ܪ ܠܗܘܢ.
7 »Ihr sollt dem Volk nicht mehr wie bisher Stroh (oder: Häckerling) zur Anfertigung der Ziegel liefern! Sie sollen selbst hingehen und sich Stroh zusammensuchen!7 ܠܐ̇ ܬܘܣܦܘܢ ܠܡܬܠ ܬܒܢܐ ܠܥܡܐ ܠܡܪܡܝܘ ܠܒܢ̈ܐ̇. ܐܝܟ ܕܐܬܡܠܝ ܘܐܝܟ ܕܡܢܬܡܠܝ. ܗܢ̣ܘܢ ܢܐܙܠܘܢ ܢܩܫ̣ܘܢ ܠܗܘܢ ܬܒܢܐ.
8 Dabei sollt ihr ihnen aber dieselbe Zahl von Ziegeln, die sie bisher gefertigt haben, auferlegen, ohne etwas davon zu erlassen! Denn sie sind träge; darum schreien sie immerfort: ›Wir wollen hinziehen und unserm Gott Opfer darbringen!‹8 ܘܚܘܫܒܢܐ ܕܠܒܢ̈ܐ ܕܥܒ̇ܕܝܢ ܗܘܘ. ܐܝܟ ܕܐܬܡܠܝ . ܘܐܝܟ ܕܡܢܬܡܠܝ ܬܪܡܘܢ ܥܠܝܗܘܢ. ܘܠܐ ܬܒ̇ܨܪܘܢ ܡܢܗܘܢ. ܡܛܠ ܕܒ̈ܛܠܐ ܐܢܘܢ. ܡܛܠ ܗܢܐ ܡܒܓܢܝܢ ܘܐܡ̇ܪ̈ܝ̇ܢ. ܢ̇ܐܙܠ ܢܕܒ̇ܚ ܠܐܠܗܢ.
9 Die Arbeit soll den Leuten erschwert werden, damit sie daran zu schaffen haben und nicht auf Lügenreden achten!«9 ܬܥܫܢ ܥܒܝܕܬܐ ܥܠ ܓܒܪ̈ܐ ܘܢܪ̣ܢܘܢ ܒܗ̇. ܘܠܐ ܢܪ̣ܢܘܢ ܒܡ̈ܠܐ ܣܪ̈ܝܩܬܐ.
10 Da gingen die Fronvögte und Aufseher des Volkes hinaus und sagten zum Volk: »So hat der Pharao befohlen: ›Ich lasse euch hinfort kein Stroh mehr liefern:10 ܘܢܦܩܘ ܫ̈ܠܝܛܘܗܝ ܕܥܡܐ ܘܣ̇ܦܪ̈ܘܗܝ̣ ܘܐܡܪܘ ܠܥܡܐ. ܗܟܢܐ ܐܡ̇ܪ ܦܪܥܘܢ. ܠܐ̇ ܝܗܒ̇ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܬܒܢܐ.
11 geht selbst hin und holt euch Stroh, wo ihr es findet! Doch von eurer Arbeit wird euch nichts erlassen.‹«11 ܐܢܬܘܢ ܙܠܘ ܣܒܘ ܠܟܘܢ ܬܒܢܐ ܡܢ ܐܝܡܟܐ ܕܡܫܟܚܝܢ ܐܢܬܘܢ. ܘܡܕܡ ܠܐ ܢܬܒܨ̇ܪ ܡܢ ܥܒ̇ܕܟܘܢ.
12 Da zerstreute sich das Volk im ganzen Lande Ägypten, um Stoppeln zu sammeln zu Häckerling;12 ܘܐܬܒ̇ܕܪܘ ܥܡܐ ܒܟܠܗ̇ ܐܪܥܐ ܕܡܨܪܝܢ ܠܡ̣ܩܫ ܩܫܬܐ ܕܬܒܢܐ.
13 die Fronvögte aber drängten sie mit der Forderung: »Ihr müßt Tag für Tag die volle Arbeit leisten wie früher, als es noch Stroh gab.«13 ܘܫ̈ܠܝܛܢܐ ܐ̇ܠܨܝܢ ܘܐܡܪܝ̣ܢ. ܐܫܠܡܘ ܥܒ̇ܕܟܘܢ ܐܝܟ ܕܒܟܠܙܒܢ . ܐܝܟ ܕܡܬܝܗܒ ܗܘܐ ܠܟܘܢ ܬܒܢܐ.
14 Und die israelitischen Aufseher, welche die Fronvögte des Pharaos über sie gesetzt hatten, erhielten Stockschläge, und man sagte zu ihnen: »Warum habt ihr weder gestern noch heute euren bestimmten Satz Ziegel fertiggestellt wie früher?«14 ܘܐܬ̣ܪܕܝܘ ܣ̇ܦܪ̈ܐ ܕܒܢ̈ܝ ܐܝܣܪܝܠ. ܕܐܩܝܡܘ ܥܠܝܗܘܢ ܫ̈ܠܝܛܘܗܝ ܕܦܪܥܘܢ. ܘܐܡܪ̈ܝ̣ܢ ܡܛܠ ܡܢܐ ܠܐ ܐܫܠܡܬܘܢ ܚܘܫܒܢܟܘܢ ܕܠܒ̈ܢܐ̇. ܐܝܟ ܕܐܬܡܠܝ ܘܐܝܟ ܕܡܢܬܡܠܝ. ܐܦ ܐܬܡܠܝ ܘܝܘܡܢܐ.
15 Da gingen die israelitischen Aufseher hin und wehklagten beim Pharao mit den Worten: »Warum behandelst du deine Knechte so?15 ܘܐܬܘ ܣ̇ܦܪ̈ܐ ܕܒܢ̈ܝ ܐܝܣܪܝܠ. ܘܡܒܓܢܝܢ ܩܕܡ ܦܪܥܘܢ ܘܐܡ̇ܪ̈ܝܢ. ܠܡܢܐ̇ ܡܬܥܒ̣ܕ ܗܟܢܐ ܠܥܒ̣̈ܕܝܟ.
16 Stroh wird deinen Knechten nicht mehr geliefert, und doch heißt es: ›Schafft Ziegel!‹ Und nun werden deine Knechte sogar geschlagen, und die Schuld wird auf dein Volk geschoben!«16 ܬܒܢܐ ܠܐ ܡܬܝ̣ܗܒ ܠܥܒ̣̈ܕܝܟ. ܘܠܒܢ̈ܐ ܐܡ̇ܪ̈ܝܢ ܠ̣ܢ ܐܪܡܘ. ܘܗܐ ܥܒ̣̈ܕܝܟ ܒ̇ܠܥܝ̣ܢ. ܘܚ̇ܛܐ ܐܢܬ ܥܠ ܥܡܟ.
17 Er aber antwortete: »Träge seid ihr, träge! Darum sagt ihr: ›Wir möchten hinziehen, um dem HERRN zu opfern.‹17 ܘܐܡ̣ܪ ܠܗܘܢ ܦܪܥܘܢ. ܡܒ̣ܛܠ ܗ̣ܘ ܒ̇ܛܠܝܢ ܐܢܬܘܢ. ܡܛܠ ܗܢܐ ܐܡ̇ܪܝܢ ܐܢܬܘܢ ܢܐܙܠ ܢܕܒ̇ܚ ܠܡܪܝܐ.
18 Und nun marsch an die Arbeit! Stroh wird euch nicht geliefert, aber die festgesetzte Zahl von Ziegeln habt ihr zu liefern!«18 ܗܫܐ̇ ܙܠܘ ܘܥ̇ܒܕܘ. ܘܬܒܢܐ ܠܐ ܢܬܝ̣ܗܒ ܠܟܘܢ. ܘܚܘܫܒܢܐ ܕܠܒ̈ܢܐ ܬܬܠܘܢ.
19 So sahen sich denn die israelitischen Aufseher in eine üble Lage versetzt, nämlich (ihren Volksgenossen) sagen zu müssen: »Von den Ziegeln, die ihr Tag für Tag zu liefern habt, dürft ihr keinen Abzug machen!«19 ܘܚܙܘ ܐܢܘܢ ܣ̇ܦܪ̈ܐ ܠܒܢ̈ܝ ܐܝܣܪܝܠ ܒܝܫܐܝܬ. ܘܐܡ̇ܪ̈ܝܢ ܠܗܘܢ ܠܐ ܡܒ̇ܨܪܝܢ ܐܢܬܘܢ ܡܢ ܠܒܢܝ̈ܟܘܢ. ܐܠܐ ܐܝܟ ܕܒܟܠܝܘܡ.
20 Als sie nun aus dem Palast des Pharaos herauskamen, stießen sie auf Mose und Aaron, die auf sie warteten.20 ܘܦܓܥ̣ܘ ܒܡܘܫܐ ܘܒܐܗܪܘܢ ܟܕ ܩܝܡܝܢ ܠܘܩܒܠܗܘܢ. ܟܕ ܢܦܩܘ ܡܢ ܩܕܡ ܦܪܥܘܢ.
21 Da sagten sie zu ihnen: »Der HERR möge es euch gedenken und euch dafür richten (= strafen), daß ihr uns beim Pharao und seinen Beamten ganz verhaßt gemacht und ihnen das Schwert in die Hand gegeben habt, uns umzubringen!«21 ܘܐܡ̣ܪܘ ܠܗܘܢ. ܢܚܙܐ ܡܪܝܐ ܥܠܝܟܘܢ ܘܢ̣ܕܘܢ. ܕܐܒܐܫܬܘܢ ܠܪܘܚܢ ܒܥܝܢ̈ܝ ܦܪܥܘܢ ܘܒܥܝܢ̈ܝ ܥܒ̣̈ܕܘܗܝ̇. ܠܡܬܠܢ ܠܚܪܒܐ ܒܐ̈ܝܕܝܗܘܢ ܠܡܚܪܒܢ.
22 Da wandte sich Mose wieder an den HERRN und sagte: »Herr! Warum läßt du diesem Volk solches Unheil widerfahren? Warum hast du mich hergesandt?22 ܘܗܦ̣ܟ ܡܘܫܐ ܠܘܬ ܡܪܝܐ̣ ܘܐܡ̣ܪ ܡܪܝ. ܠܡܢܐ ܐܒܐ̣ܫܬ ܠܥܡܐ ܗܢܐ ܘܠܡܢܐ ܫܕܪܬܢܝ.
23 Denn seitdem ich zum Pharao gegangen bin, um in deinem Namen zu reden, hat er dies Volk erst recht mißhandelt, und du hast zur Rettung deines Volkes nichts getan!«23 ܕܡܢ ܫܥܬܐ ܕܐܬ̇ܝܬ ܠܘܬ ܦܪܥܘܢ ܠܡܡܠܠܘ ܒܫܡܟ̣. ܒܐ̣ܫ ܠܥܡܐ ܗܢܐ. ܘܡܦ̣ܪܩ̣ ܠܐ ܦܪ̣ܩܬ ܠܥܡܟ.