SCRUTATIO

Sonntag, 4 Juli 2026 - Sant´Elisabetta di Portogallo ( Letture di oggi)

Ester 7


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1Und Mardochai sagte: »Von Gott ist dies geschehen.1Als nun der König und Haman sich zum festlichen Mahl bei der Königin Esther begeben hatten,2sagte der König zu Esther auch am zweiten Tage beim Weintrinken: »Was ist deine Bitte, Königin Esther? Sie soll dir gewährt werden! Und was ist dein Wunsch? Wäre es auch die Hälfte des Königreichs – es soll geschehen!«2Ich gedenke des Traumbildes, das mir über diese Begebenheiten erschienen ist; denn keine einzige von ihnen ist unerfüllt geblieben.3Die kleine Quelle, die zu einem Strome wurde, und es war auch ein Licht und die Sonne und viel Wasser da: –3Da antwortete die Königin Esther mit den Worten: »Wenn ich Gnade vor dir gefunden habe, o König, und wenn es dem König genehm ist, so möge mir geschenkt werden mein Leben: das ist meine Bitte, und mein Volk: das ist mein Wunsch!4Esther ist der Strom, sie, die der König geehelicht und zur Königin gemacht hat. Die beiden Drachen aber – das bin ich und Haman.4Denn wir sind verkauft worden, ich und mein Volk, um ausgerottet, ermordet und umgebracht zu werden! Und wenn wir nur als Sklaven und Sklavinnen verkauft wären, so würde ich geschwiegen haben, denn unsere Bedrängnis wäre nicht hinreichend, um den König zu belästigen.«5Und die Völker – das sind die, welche sich versammelten, um den Namen der Juden auszutilgen.5Da fragte der König Ahasveros die Königin Esther: »Wer ist der, und wo ist der, welcher es sich in den Sinn hat kommen lassen, so zu handeln?«6Mein Volk aber – das sind die Israeliten, die zu Gott schrieen und gerettet wurden. Ja, der Herr hat sein Volk gerettet und der Herr hat uns aus allen diesen Leiden erlöst; und Gott ist’s gewesen, der die Zeichen und die großen Wunder vollbracht hat, wie solche noch nie unter den Völkern geschehen sind.6Esther erwiderte: »Der Widersacher und Feind ist der Bösewicht Haman da!« Da fuhr Haman vor dem König und der Königin erschreckt zusammen;7Darum hat Gott zwei Lose gemacht, eines für das Volk Gottes und eines für alle anderen Völker.7der König aber stand in höchster Erregung vom Weingelage auf und begab sich in den Garten am Palast, während Haman zurückblieb, um bei der Königin Esther um sein Leben zu flehen; denn er sah wohl ein, daß sein Verderben beim Könige fest beschlossene Sache war.8Und diese beiden Lose sind zur festgesetzten Zeit und Stunde eingetroffen, und zwar auf den Tag des Gerichts vor Gott (für sein Volk) und für alle Völker.8Als dann der König aus dem Schloßgarten wieder in den Saal, in dem das Gastmahl stattgefunden, zurückkehrte, hatte Haman sich gerade an dem Polster (oder: Divan) niedergeworfen, auf dem Esther lag. Da rief der König aus: »Will er etwa gar der Königin in meinem eigenen Hause Gewalt antun?« Das Wort war kaum dem Munde des Königs entfahren, als man auch schon dem Haman das Gesicht verhüllte.9Und Gott hat seines Volkes gedacht und seinem Eigentumsvolke Gerechtigkeit zuteil werden lassen.9Da sagte Harbona, einer von den Kammerherren, die den König zu bedienen hatten: »Es steht ja auch schon der Pfahl, den Haman für Mardochai, den Wohltäter des Königs, bei seinem Hause hat errichten lassen, fünfzig Ellen hoch!« Da befahl der König: »Hängt ihn daran!«10So hängte man denn Haman an den Pfahl, den er für Mardochai hatte errichten lassen; darauf legte sich der Zorn des Königs.10Und es sollen von ihnen diese Tage im Monat Adar, am vierzehnten und am fünfzehnten Tage eben dieses Monats, mit Festversammlung und mit Freude und Fröhlichkeit vor Gott gefeiert werden von Geschlecht zu Geschlecht auf ewige Zeit in seinem Volke Israel.« Im vierten Regierungsjahre des Ptolemäus und der Kleopatra haben Dositheus, der sich für einen Priester und Leviten ausgab, und sein Sohn Ptolemäus das vorliegende Schreiben über das Purimfest (nach Ägypten) hergebracht; sie behaupteten, das Schreiben sei echt, und Lysimachus, der Sohn des Ptolemäus, der in Jerusalem wohne, habe es übersetzt.