SCRUTATIO

Dienstag, 6 Oktober 2026 - San Bruno (Brunone) ( Letture di oggi)

Judit 5


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Menge BibelBiblia Sagrada
1 Als nun dem assyrischen Oberfeldherrn Holofernes berichtet wurde, daß die Israeliten sich zum Kriege rüsteten und daß sie die Pässe im Bergland gesperrt und die Spitzen aller höheren Berge befestigt und in den Ebenen Verhaue errichtet hätten,1 Holofernes, jefe supremo del ejército asirio, se enteró de que los hijos de Israel se habían preparado para la guerra cerrando los pasos de montaña, fortificando las alturas y poniendo obstáculos en los llanos.
2 da geriet er in großen Zorn und berief alle Fürsten der Moabiter und die Feldherren der Ammoniter und alle Statthalter des Küstenlandes2 Entonces, profundamente irritado, llamó a todos los jefes de Moab, a los generales de Amón y a todos los gobernantes de la zona costera,
3 und sagte zu ihnen: »Tut mir doch kund, ihr Kanaaniter: was ist das für ein Volk, das da im Berglande sitzt, und welche Städte bewohnt es? und wie stark ist ihre Streitmacht, und worin besteht ihre Stärke und Kraft? und wer ist ihr König, der ihr Heer befehligt,3 y les conminó: «Decidme, cananeos, qué pueblo es ese que vive en la montaña, qué ciudades habita, de cuántos soldados dispone, de dónde saca su poderosa fuerza, qué rey los gobierna y manda su ejército,
4 und warum haben sie sich geweigert, mir entgegenzukommen, sie allein von allen Völkern hier im Westen?«4 por qué es el único pueblo de Occidente que no se ha dignado salir a recibirme».
5 Da antwortete ihm Achjor, der Anführer aller Ammoniter: »Mein Herr wolle anhören, was dein Knecht dir sagen will, so will ich dir die Wahrheit verkünden in betreff dieses Volkes, welches das Bergland hier in deiner Nähe bewohnt, und kein unwahres Wort soll aus dem Munde deines Knechts kommen.5 Ajior, jefe de todos los amonitas, le respondió: «Escucha, señor mío, lo que dice tu siervo. Te diré la verdad sobre ese pueblo que habita en la montaña vecina. No saldrá mentira de mi boca.
6 Dieses Volk besteht aus Nachkommen der Chaldäer.6 Los de ese pueblo descienden de los caldeos.
7 Sie wohnten vordem in Mesopotamien. Weil sie nämlich den Göttern ihrer Väter, die im Lande der Chaldäer lebten, nicht folgen wollten,7 Al principio residieron en Mesopotamia, porque no quisieron adorar a los dioses que sus padres adoraban en Caldea.
8 fielen sie vom Glauben ihrer Vorfahren ab und verehrten den Gott des Himmels, den Gott, den sie kennen gelernt hatten. Darum vertrieb man sie aus der Gemeinschaft mit ihren Göttern, und sie flohen nach Mesopotamien, wo sie lange Zeit wohnen blieben.8 Abandonaron la religión de sus padres para dar culto al Dios del cielo, al que habían llegado a conocer. Arrojados por los caldeos de la presencia de sus dioses, huyeron a Mesopotamia. Allí habitaron largo tiempo,
9 Da gebot ihnen ihr Gott, diese Ansiedlung zu verlassen und in das Land Kanaan zu ziehen. Sie ließen sich dort nieder und wurden reich an Gold, Silber und sehr vielem Vieh.9 hasta que su Dios les mandó salir de aquella tierra y marchar a Canaán, donde se establecieron y consiguieron gran cantidad de oro, plata y ganado.
10 Dann zogen sie nach Ägypten hinab, weil eine Hungersnot das Land Kanaan schwer bedrückte, und blieben daselbst wohnen, solange sie dort zu leben hatten, und vermehrten sich dort zu einer geradezu unzählbaren Menge.10 Obligados por un hambre que se extendió por todo Canaán, bajaron a Egipto y allí permanecieron mientras tuvieron comida. En Egipto se multiplicaron hasta formar un pueblo incontable.
11 Da trat der König von Ägypten gegen sie auf, man bedrückte sie arglistig mit Fronarbeit und Ziegelbrennen, mißhandelte sie und machte sie zu Sklaven.11 Pero los egipcios se volvieron contra ellos, los obligaron a hacer ladrillos, los humillaron y los sometieron a esclavitud.
12 Als sie nun ihren Gott um Hilfe anriefen, schlug dieser das ganze Land Ägypten mit unheilbaren Plagen, bis die Ägypter sie zuletzt aus ihrem Lande ziehen ließen.12 Ellos clamaron a su Dios, y su Dios castigó a todo Egipto con plagas incurables. Entonces los egipcios los expulsaron del país.
13 Gott trocknete dann das Rote Meer vor ihnen aus,13 Su Dios secó ante ellos el mar Rojo
14 ließ sie den Weg nach dem Sinai und Kades Barnea einschlagen, und sie vertrieben alle Völkerschaften, die in der Steppe wohnten.14 y los condujo hacia el Sinaí y Cadés Barnea. Expulsaron a todos los habitantes del desierto,
15 Dann setzten sie sich im Lande der Amoriter fest und vernichteten durch ihre Streitmacht die Bewohner von ganz Hesbon; und nachdem sie dann den Jordan überschritten hatten, nahmen sie das ganze Bergland in Besitz,15 se asentaron en la tierra de los amorreos y destruyeron con su fuerza a todo el pueblo de Jesbón. Cruzaron el Jordán y ocuparon toda la región montañosa,
16 vertrieben hierauf vor sich her die Kanaanäer, Pheresiter, Jebusiter, die Einwohner von Sichem und alle Girgasiter und blieben dort lange Zeit wohnen.16 después de expulsar a los cananeos, perezeos, jebuseos, siquemitas y a todos los guirgaseos. Allí habitaron mucho tiempo.
17 Und solange sie gegen ihren Gott nicht sündigten, ging es ihnen gut, denn ein Gott, der Unrecht haßt, ist mit ihnen.17 Mientras no pecaron contra su Dios, todo les fue bien, porque el suyo es un Dios que odia la maldad.
18 Als sie aber von dem Wege, den er ihnen zur Pflicht gemacht hatte, abwichen, wurden sie in vielen Kriegen völlig zugrunde gerichtet und in ein fremdes Land in die Gefangenschaft weggeführt; der Tempel ihres Gottes wurde dem Boden gleichgemacht, und ihre Städte fielen den Feinden in die Hand.18 Pero cuando se desviaron del camino que él les había señalado, fueron derrotados en muchas guerras y deportados a una tierra extraña; el templo de su Dios fue arrasado y sus ciudades cayeron en manos de sus enemigos.
19 Jetzt aber, da sie sich ihrem Gott wieder zugewandt haben, sind sie aus den Ländern, in die sie zerstreut worden waren, heimgekehrt und haben Jerusalem, wo ihr Heiligtum ist, wieder in Besitz genommen und sich in dem Berglande seßhaft gemacht, weil es herrenlos war.19 Pero ahora, tras haber retornado a su Dios, han vuelto de los lugares en que estaban dispersos, han recuperado Jerusalén, donde se halla su templo y se han establecido en la montaña, que había quedado despoblada.
20 Und nun, mein Herr und Gebieter, wenn dieses Volk sich etwas zu Schulden kommen läßt und sich an seinem Gott versündigt, so werden wir die Erfahrung machen, daß dies für sie den Untergang bedeutet, dann wollen wir hinaufziehen und sie unterwerfen.20 Así pues, dueño y señor, si hay alguna falta en este pueblo por haber pecado contra su Dios, si vemos que han cometido algún delito, podemos hacerles la guerra.
21 Hat sich aber dieses Volk kein Unrecht zu Schulden kommen lassen, so möge mein Herr doch an ihnen vorüberziehen, sonst könnte ihr Herr und Gott sie in seinen Schutz nehmen und wir zum Spott der ganzen Welt werden«.21 Pero si no han pecado, más vale, señor mío, que no los ataques, porque su Dios y Señor los protegerá y nosotros quedaremos en ridículo ante toda la tierra».
22 Als nun Achjor mit diesem Vortrage zu Ende war, murrte die ganze Versammlung, die das Zelt im Kreise umgab, und die Großen des Holofernes und alle Bewohner der Seeküste und die Moabiter riefen, man solle ihn niederhauen,22 Cuando Ajior terminó de hablar, todos los que estaban en torno a la tienda profirieron gritos de protesta. Los oficiales de Holofernes y los habitantes de la zona costera y de Moab querían descuartizarlo.
23 indem sie erklärten: »Wir haben keine Angst vor den Israeliten; sie sind ja ein Volk, das weder die Kraft noch den Mut zu einem nachdrücklichen Widerstand besitzt.23 «No tenemos por qué temer a los hijos de Israel. Son gente sin ejército ni recursos para hacer frente a un ataque en regla.
24 Darum laß uns ja hinaufziehen, Gebieter Holofernes; dein ganzes Heer wird sie bald aufgefressen haben!«24 ¡Adelante, señor nuestro, Holofernes! Serán fácil presa para tu gran ejército».