SCRUTATIO

Sonntag, 5 Juli 2026 - Sant´Elisabetta di Portogallo ( Letture di oggi)

Das zweite Buch der Könige 6


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Menge BibelBIBLES DES PEUPLES
1 Die Prophetenjünger sagten einst zu Elisa: »Sieh doch, der Raum, in dem wir hier beim Unterricht vor dir sitzen, ist zu eng für uns.1 Les frères prophètes dirent à Élisée: “L’endroit où nous habitons avec toi est devenu trop petit pour nous.
2 Wir wollen doch an den Jordan gehen und von dort ein jeder einen Balken holen, damit wir uns hier einen Raum herrichten, wo wir wohnen (oder: sitzen) können.« Er antwortete: »Ja, geht hin!«2 Descendons jusqu’au Jourdain; là, chacun prendra un tronc et nous construirons un abri pour nous loger.” Il leur dit: “Allez-y!”
3 Da bat einer: »Sei doch so freundlich, deine Knechte zu begleiten!« Er erwiderte: »Gut, ich will mitgehen.«3 Mais l’un d’entre eux lui dit: “Accepte de venir avec tes serviteurs.” Il répondit: “J’irai.”
4 So ging er denn mit ihnen, und als sie an den Jordan gekommen waren, hieben sie dort Bäume um.4 Il partit donc avec eux, ils arrivèrent au Jourdain et coupèrent du bois.
5 Da begab es sich, daß einem, der einen Stamm fällte, das eiserne Beilblatt ins Wasser fiel; und er rief laut: »O weh, Herr! Und es ist noch dazu entlehnt!«5 Tandis que l’un d’entre eux abattait un tronc, le fer de hache tomba dans l’eau. Il se mit à crier: “Ah! Ah! Mon seigneur! Et c’était une hache qu’on m’avait prêtée!”
6 Der Mann Gottes aber fragte: »Wohin ist es gefallen?« Als er ihm nun die Stelle gezeigt hatte, schnitt (Elisa) ein Stück Holz zurecht, warf es dorthin und brachte dadurch das Eisen zum Schwimmen.6 L’homme de Dieu lui dit: “Où est-il tombé?” L’autre lui montra l’endroit. Élisée coupa un morceau de bois, le jeta dans l’eau et fit surnager le fer.
7 Dann forderte er ihn auf: »Hole es dir herauf!« Der faßte mit der Hand zu und ergriff es.7 Il ajouta: “Remonte-le maintenant.” L’autre étendit sa main et reprit le fer.
8 Als einst der König von Syrien Krieg mit Israel führte, traf er mit seinen Heerführern die Verabredung: »An dem und dem Ort soll mein Lager stehen.«8 Le roi d’Aram était en guerre avec Israël. Il tint conseil avec ses serviteurs et leur dit: “J’irai me mettre en embuscade à tel et tel endroit.”
9 Da sandte der Gottesmann (Elisa) zum König von Israel und ließ ihm sagen: »Hüte dich, an jenem Ort vorüberzuziehen; denn dort liegen die Syrer im Hinterhalt!«9 Mais l’homme de Dieu envoya dire au roi d’Israël: “Ne passe pas par cet endroit, car les Araméens vont y descendre.”
10 Darauf sandte der König von Israel an den Ort, den ihm der Gottesmann bezeichnet und vor dem er ihn gewarnt hatte, und er nahm sich dort in acht; und das geschah mehr als einmal oder zweimal.10 Alors le roi d’Israël fit porter des ordres à l’endroit que l’homme de Dieu lui avait dit. Élisée l’avertissait ainsi, et pas seulement une fois ou deux, et le roi se tenait sur ses gardes.
11 Da geriet der König von Syrien in Erregung über dieses Vorkommnis, so daß er seine Heerführer berief und zu ihnen sagte: »Könnt ihr mir nicht angeben, wer von den Unsrigen im Bunde mit dem König von Israel steht?«11 Le roi d’Aram en fut très préoccupé; il appela ses serviteurs et leur dit: “Dites-moi donc lequel des nôtres est pour le roi d’Israël.”
12 Da antwortete einer von seinen Heerführern: »Nicht doch, mein Herr und König! Sondern Elisa, der Prophet in Israel, teilt dem König von Israel die Worte mit, die du in deinem Schlafgemach redest.«12 Un de ses serviteurs répondit: “Personne, mon seigneur le roi, c’est Élisée, le prophète d’Israël, qui révèle au roi d’Israël même les paroles que tu prononces dans ta chambre à coucher.”
13 Da befahl er: »Geht hin und bringt in Erfahrung, wo er sich befindet: ich will dann hinsenden und ihn festnehmen lassen.« Als man ihm nun meldete, (Elisa) befinde sich in Dothan,13 Le roi leur dit: “Allez et voyez où il est, et je le ferai enlever.” On lui donna une information: “Il est à Dotan.”
14 sandte er Reiter, Wagen und ein starkes Heer dorthin, die bei Nacht dort ankamen und die Stadt umzingelten.14 Le roi envoya donc là-bas des chevaux, des chars et une troupe nombreuse; ils arrivèrent de nuit pour encercler la ville.
15 Als nun der Diener des Gottesmannes am Morgen früh aufstand und aus dem Hause hinaustrat, lag da ein Heer um die Stadt herum mit Rossen und Wagen, so daß sein Bursche ihm zurief: »O weh, Herr! Was sollen wir machen?«15 Le serviteur de l’homme de Dieu se leva de bon matin; lorsqu’il sortit, une troupe entourait la ville avec des chevaux et des chars. Le garçon dit à Élisée: “Ah, mon seigneur! Qu’allons-nous faire?”
16 Er aber erwiderte: »Fürchte dich nicht! Denn unsere Kriegsmacht ist stärker als die Macht jener.«16 Il lui répondit: “Ne crains pas, car ceux qui sont avec nous sont plus nombreux que ceux qui sont avec eux.”
17 Hierauf betete Elisa mit den Worten: »HERR, öffne ihm doch die Augen, damit er sehe!« Da öffnete der HERR dem Diener die Augen, und als er hinblickte, sah er, wie das Gebirge rings um Elisa her voll von feurigen Rossen und Wagen war.17 Élisée se mit en prière: “Yahvé, ouvre ses yeux pour qu’il voie.” Et Yahvé ouvrit les yeux du jeune homme, il vit la montagne couverte de chevaux et de chars de feu tout autour d’Élisée.
18 Als nun (die Feinde) gegen ihn heranrückten, betete Elisa zum HERRN mit den Worten: »Schlage doch diese Leute mit Blindheit!« Da schlug er sie mit Blindheit, wie Elisa es gewünscht hatte.18 Les Araméens descendirent vers Élisée. Il fit cette prière à Yahvé: “Daigne frapper d’aveuglement cette troupe!” Et Yahvé les frappa d’aveuglement selon la parole d’Élisée.
19 Elisa sagte dann zu ihnen: »Dies ist nicht der rechte Weg und dies nicht die richtige Stadt; folgt mir, so will ich euch zu dem Manne führen, den ihr sucht!« Darauf führte er sie nach Samaria.19 Élisée leur dit: “Ce n’est pas ici le chemin et ce n’est pas ici la ville, suivez-moi et je vous conduirai vers l’homme que vous cherchez.” Et il les conduisit à Samarie.
20 Sobald sie aber in Samaria angekommen waren, betete Elisa: »HERR, öffne diesen Leuten nun die Augen, damit sie sehen!« Da öffnete der HERR ihnen die Augen, und sie sahen, daß sie sich mitten in Samaria befanden.20 Lorsqu’ils furent entrés dans Samarie, Élisée dit: “Yahvé! Ouvre les yeux de ces hommes et qu’ils voient.” Yahvé ouvrit leurs yeux et ils virent qu’ils étaient au milieu de Samarie.
21 Als nun der König von Samaria sie erblickte, fragte er Elisa: »Mein Vater, soll ich sie ohne Gnade niederhauen lassen?«21 Le roi d’Israël, en les voyant, dit à Élisée: “Dois-je les frapper, mon père?”
22 Doch er antwortete: »Nein, das darfst du nicht tun! Willst du denn Leute niederhauen lassen, die du nicht mit deinem Schwert und deinem Bogen gefangengenommen hast? Setze ihnen Speise und Trank vor; wenn sie dann gegessen und getrunken haben, laß sie wieder zu ihrem Herrn ziehen.«22 Il répondit: “Ne les frappe pas. Frappe-t-on ceux qu’on a fait prisonniers par l’épée ou l’arc? Donne-leur plutôt du pain et de l’eau pour qu’ils mangent et qu’ils boivent; ils retourneront ensuite chez leur maître.”
23 Da ließ er ihnen ein großes Mahl zurichten, und als sie gegessen und getrunken hatten, ließ er sie zu ihrem Herrn heimziehen. Seitdem fielen keine Streifscharen der Syrer mehr ins Land Israel ein.23 Alors le roi leur fit servir un bon repas, ils mangèrent et ils burent. Puis il les renvoya et ils s’en retournèrent chez leur maître; à partir de ce moment-là, les bandes araméennes cessèrent leurs raids sur le territoire d’Israël.
24 Später begab es sich, daß Benhadad (vgl. 1.Kön 20,1), der König von Syrien, seine ganze Heeresmacht zusammenzog, vor Samaria rückte und es belagerte.24 Beaucoup plus tard, Ben-Hadad roi d’Aram rassembla toute son armée et monta pour assiéger Samarie.
25 Da entstand eine schreckliche Hungersnot in Samaria, und es kam während der Belagerung dahin, daß ein Eselskopf achtzig Schekel Silber und ein halbes Liter Taubenmist fünf Schekel Silber kostete.25 La famine fut grande à Samarie, la situation était telle qu’une tête d’âne valait 80 pièces d’argent et qu’une petite mesure de pois chiches en valait cinq.
26 Als nun der König von Israel einmal auf der Mauer einherging, rief ihm eine Frau laut die Worte zu: »Hilf mir, mein Herr und König!«26 Au moment où le roi passait sur le rempart, une femme cria vers lui: “Sauve-moi, mon seigneur le roi!”
27 Aber er antwortete: »Wenn dir Gott der HERR nicht hilft, wie sollte ich dir helfen? Etwa mit einer Gabe von der Tenne oder von der Kelter?«27 Il répondit: “Si Yahvé ne te sauve pas, que puis-je faire? N’attends rien de moi pour manger ou pour boire?”
28 Dann fuhr der König fort: »Was willst du denn?« Da antwortete sie: »Diese Frau da hatte zu mir gesagt: ›Gib deinen Sohn her, damit wir ihn heute essen; morgen wollen wir dann meinen Sohn verzehren!‹28 Puis le roi lui dit: “Qu’y a-t-il?” Elle répondit: “La femme que voici m’avait dit: Donne ton fils pour que nous le mangions aujourd’hui; demain nous mangerons mon fils.
29 So haben wir denn meinen Sohn gekocht und gegessen; als ich aber am folgenden Tage zu ihr sagte: ›Gib jetzt deinen Sohn her, damit wir ihn verzehren!‹, da hatte sie ihren Sohn versteckt.«29 Nous avons donc fait cuire mon fils et nous l’avons mangé, mais lorsque le jour suivant je lui ai dit: ‘Donne ton fils pour que nous le mangions’, elle l’a caché.”
30 Als der König diese Worte der Frau hörte, zerriß er seine Kleider, während er auf der Mauer einherging; und dabei nahm das Volk wahr, daß er darunter ein härenes Trauergewand auf dem bloßen Leibe trug.30 En entendant les paroles de cette femme, le roi déchira ses vêtements, et comme il était sur le rempart, le peuple vit qu’en dessous de ses vêtements il portait un sac à même le corps.
31 Und er rief aus: »Gott soll mich jetzt und künftig strafen, wenn heute der Kopf Elisas, des Sohnes Saphats, auf seinen Schultern sitzen bleibt!«31 Le roi dit: “Que Dieu me maudisse et me maudisse encore, si la tête d’Élisée fils de Chafat reste aujourd’hui sur ses épaules!”
32 Elisa aber saß unterdessen in seiner Wohnung, und die Ältesten waren bei ihm versammelt. Da sandte (der König) einen Mann vor sich her; aber ehe noch der Bote bei Elisa eintraf, hatte dieser zu den Ältesten gesagt: »Wißt ihr wohl, daß dieser Mordgeselle hergesandt hat, um mir den Kopf abschlagen zu lassen? Gebt wohl acht! Sobald der Bote kommt, verschließt die Tür und stemmt euch mit der Tür gegen ihn! Ist nicht schon der Schall der Schritte seines Herrn hinter ihm hörbar?«32 Or Élisée était assis dans sa maison, et les anciens étaient assis autour de lui. Le roi envoya un de ses hommes, mais avant que le messager n’arrive, Élisée avait dit aux anciens: “Savez-vous que ce fils d’assassin envoie quelqu’un pour me couper la tête? Faites attention! Lorsque le messager viendra, fermez la porte et repoussez-le avec la porte. On entendra sûrement les pas de son maître juste derrière les siens.”
33 Während er noch mit ihnen redete, trat auch schon der König bei ihm ein und sagte: »Siehe, dieses Unglück ist von Gott verhängt: was soll ich da noch ferner auf Gott hoffen?«33 Élisée parlait encore avec eux lorsque le roi arriva chez lui: “Ce malheur vient de Yahvé, dit-il, que puis-je encore espérer de Yahvé?”