Das zweite Buch der Könige 4
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|---|---|
| 1 Eine Frau von den Ehefrauen der Prophetenjünger flehte einst Elisa laut mit den Worten an: »Mein Mann, dein Knecht, ist gestorben, und du weißt selbst, daß dein Knecht ein gottesfürchtiger Mann gewesen ist. Nun ist der Gläubiger gekommen und will sich meine beiden Söhne zu Sklaven nehmen!« | 1 ܘܐܢܬܬܐ ܚܕܐ ܡܢ ܢܫ̈ܝ ܒܢ̈ܝ ܢܒ̈ܝܐ ܡܙܥܩܐ ܩܕܡ ܐܠܝܫܥ ܘܐܡܪܐ ܥܒܕܟ ܒܥܠܝ ܡܝܬ ܘܐܢܬ ܝܕܥ ܐܢܬ ܕܥܒܕܟ ܕܚܠ ܗܘܐ ܡܢ ܡܪܝܐ ܘܡܪܐ ܚܘܒܐ ܐܬܐ ܠܡܕܒܪ ܬܪ̈ܝܢ ܒܢ̈ܝ ܠܗ ܥܒ̈ܕܐ |
| 2 Elisa antwortete ihr: »Was soll ich für dich tun? Sage mir, was du im Hause hast!« Sie erwiderte: »Deine Magd hat gar nichts mehr im Hause als nur einen Krug mit etwas Öl.« | 2 ܘܐܡܪ ܠܗ ܐܠܝܫܥ ܡܢܐ ܐܥܒܕ ܠܟܝ ܚܘܐܝܢܝ ܡܢܐ ܐܝܬ ܠܟܝ ܒܒܝܬܐ ܘܐܡܪܬ ܠܝܬ ܠܐܡܬܟ ܡܕܡ ܒܒܝܬܐ ܐܠܐ ܐܢ ܡܣܪܘܚܝܬܐ ܕܡܫܚܐ |
| 3 Da sagte er: »Gehe hin, borge dir Gefäße von allen deinen Nachbarn draußen, leere Gefäße, aber nimm nicht zu wenige; | 3 ܘܐܡܪ ܠܗ ܙܠܝ ܫܐܠܝ ܠܟܝ ܡܐ̈ܢܐ ܡܢ ܫܘܩܐ ܡܢ ܟܠܗܘܢ ܫܒ̈ܒܝܟܝ ܡܐ̈ܢܐ ܣܦܝ̈ܩܐ ܠܐ ܬܙܥܪܝܢ |
| 4 hierauf gehe heim, schließe die Tür hinter dir und deinen beiden Söhnen zu und gieße in alle jene Gefäße ein; und wenn eins voll ist, so setze es beiseite.«« | 4 ܘܥܘܠܝ ܘܐܚܘܕܝ ܬܪܥܐ ܒܐ̈ܦܝܟܝ ܘܒܐ̈ܦܝ ܒܢܝ̈ܟܝ ܘܣܘܟܝ ܒܗܠܝܢ ܟܠܗܘܢ ܡܐ̈ܢܐ ܡ̈ܝܐ ܘܡܐܢܐ ܕܡܠܐ ܐܣܩܝ ܠܝ |
| 5 Sie ging dann von ihm weg und schloß die Tür hinter sich und ihren Söhnen zu; diese reichten ihr (die Gefäße), und sie goß sie voll. | 5 ܘܐܙܠܬ ܡܢ ܠܘܬܗ ܘܥܠܬ ܘܐܚܕܬ ܬܪܥܐ ܒܐ̈ܦܝܗ ܘܒܐ̈ܦܝ ܒܢܝ̈ܗ ܗܢܘܢ ܡܩܪܒܝܢ ܠܗ ܘܗܝ ܢܣܟܐ |
| 6 Als nun die Gefäße gefüllt waren, sagte sie zu ihrem Sohn: »Reiche mir noch ein Gefäß!«, aber er antwortete ihr: »Es ist kein Gefäß mehr da«; da hörte das Öl auf zu fließen. | 6 ܘܟܕ ܫܠܡܘ ܡܐ̈ܢܐ ܐܡܪܐ ܠܒܪܗ ܩܪܒ ܠܝ ܬܘܒ ܡܐ̈ܢܐ ܐܡܪ ܠܗ ܒܪܗ ܠܝܬ ܬܘܒ ܡܐ̈ܢܐ ܘܩܡ ܠܗ ܡܫܚܐ |
| 7 Als sie nun zu dem Gottesmann kam und es ihm berichtete, sagte er: »Gehe hin, verkaufe das Öl und bezahle deine Schuld; von dem, was dir dann noch übrigbleibt, kannst du mit deinen Söhnen leben.« | 7 ܘܐܬܬ ܚܘܝܬ ܠܢܒܝܗ ܕܐܠܗܐ ܘܐܡܪ ܠܗ ܙܠܝ ܙܒ̇ܢܝ ܡܫܚܐ ܘܦܪܘܥܝ ܚܘܒܬܟܝ ܘܐܢܬܝ ܘܒܢܝ̈ܟܝ ܚܝܝ ܡܢ ܡܕܡ ܕܝܬܪ |
| 8 Eines Tages ging Elisa nach Sunem (1.Sam 28,4) hinüber; dort wohnte eine reiche Frau, die ihn nötigte, bei ihr zu essen. Sooft er nun später an dem Ort vorüberkam, kehrte er dort zum Essen ein. | 8 ܘܗܘܐ ܡܢ ܒܬܪ ܝܘܡܐ ܘܐܬܐ ܐܠܝܫܥ ܘܥܒܪ ܠܫܝܠܘ ܘܬܡܢ ܐܝܬ ܗܘܬ ܐܢܬܬܐ ܪܒܬܐ ܘܐܚܕܬܗ ܕܢܐܟܘܠ ܠܚܡܐ ܘܡܐ ܕܥܒܪ ܣܛܐ ܠܬܡܢ ܠܡܐܟܠ ܠܚܡܐ |
| 9 Da sagte sie zu ihrem Manne: »Sieh doch, ich habe erkannt, daß dieser ein heiliger Gottesmann ist, der immer bei uns einkehrt; | 9 ܘܐܡܪܬ ܠܒܥܠܗ ܗܐ ܝܕܥܐ ܐܢܐ ܕܢܒܝܗ ܕܐܠܗܐ ܩܕܝܫ ܗܘ ܘܥܒܪ ܥܠܝܢ ܐܡܝܢܐܝܬ |
| 10 wir wollen ihm doch ein kleines Zimmer oben im Hause aufmauern lassen und ihm ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl und einen Leuchter hineinstellen; dann kann er dort ein Unterkommen finden, sooft er zu uns kommt.« | 10 ܢܬܩܢ ܠܗ ܥܠܝܬܐ ܙܥܘܪܬܐ ܘܢܪܡܐ ܠܗ ܬܡܢ ܥܪܣܐ ܘܦܬܘܪܐ ܘܟܘܪܣܝܐ ܘܡܢܪܬܐ ܘܡܐ ܕܐܬܐ ܠܘܬܢ ܢܣܛܐ ܠܬܡܢ |
| 11 Als er nun eines Tages wieder hinkam, kehrte er in dem Oberstübchen ein und schlief darin. | 11 ܘܗܘܐ ܝܘܡܐ ܘܐܬܐ ܠܬܡܢ ܘܣܛܐ ܠܥܠܝܬܐ ܘܕܡܟ ܬܡܢ |
| 12 Nachher befahl er seinem Diener Gehasi: »Rufe mir unsere Sunamitin!« Als er sie nun gerufen hatte und sie vor ihn getreten war, | 12 ܘܐܡܪ ܠܓܚܙܝ ܬܠܡܝܕܗ ܩܪܝܗ ܠܫܝܠܘܡܝܬܐ ܗܕܐ ܘܩܪܗ ܘܩܡܬ ܩܕܡܘܗܝ |
| 13 sagte Elisa zu dem Diener: »Sage ihr: ›Du hast dir unsertwegen alle diese Unruhe gemacht: was kann man für dich tun? Brauchst du Fürsprache beim König oder Feldhauptmann?‹« Sie antwortete: »Ich wohne hier ja sicher inmitten meines Volkes (oder: meiner Sippe = Verwandtschaft).« | 13 ܘܐܡܪ ܠܗ ܗܐ ܐܢܬܝ ܕܚܠܬܝ ܡܢܢ ܗܕܐ ܟܠܗ ܕܚܠܬܐ ܡܢܐ ܘܠ̇ܐ ܠܡܥܒܕ ܠܟܝ ܡܕܡ ܐܝܬ ܠܡܐܡܪ ܥܠܝܟܝ ܠܡܠܟܐ ܐܘ ܠܪܒ ܚܝܠܐ ܘܐܡܪܬ ܫܦܝܪ ܒܓܘ ܥܡܝ ܝܬܒܐ ܐܢܐ |
| 14 Als er nun wieder fragte: »Was könnte man wohl für sie tun?«, antwortete Gehasi: »Ach, sie ist kinderlos, und ihr Mann ist schon alt.« | 14 ܘܐܡܪ ܡܢܐ ܐܥܒܕ ܠܗ ܐܡܪ ܠܗ ܓܚܙܝ ܫܪܝܪܐܝܬ ܒܪܐ ܠܝܬ ܠܗ ܘܒܥܠܗ ܣܐܒ |
| 15 Darauf sagte Elisa: »Rufe sie her!« Als er sie nun gerufen hatte und sie in die Tür getreten war, | 15 ܘܐܡܪ ܩܪܝܗ ܘܩܪܗ ܘܩܡܬ ܒܬܪܥܐ |
| 16 sagte er: »Übers Jahr um diese Zeit wirst du einen Sohn herzen!« Aber sie entgegnete: »Ach nein, mein Herr, du Mann Gottes: täusche doch deine Magd nicht!« | 16 ܘܐܡܪ ܠܗ ܠܙܒܢܐ ܗܢܐ ܟܕ ܐܢܬܝ ܚܝܐ ܥܦܩܐ ܐܢܬܝ ܒܪܐ ܘܐܡܪܬ ܠܐ ܡܪܝ ܢܒܝܗ ܕܐܠܗܐ ܠܐ ܬܟܕܒ ܒܐܡܬܟ |
| 17 Die Frau aber wurde wirklich guter Hoffnung und gebar um dieselbe Zeit im nächsten Jahre einen Sohn, wie Elisa ihr verheißen hatte. | 17 ܘܒܛܢܬ ܐܢܬܬܐ ܘܝܠܕܬ ܒܪܐ ܠܙܒܢܐ ܗܢܐ ܟܕ ܗܝ ܚܝܐ ܐܝܟ ܕܐܡܪ ܠܗ ܐܠܝܫܥ |
| 18 Als nun der Knabe herangewachsen war, begab es sich eines Tages, daß er zu seinem Vater zu den Schnittern hinausging. | 18 ܘܪܒܐ ܛܠܝܐ ܘܗܘܐ ܝܘܡܐ ܘܢܦܩ ܠܘܬ ܐܒܘܗܝ ܠܘܬ ܚ̈ܨܘܕܐ |
| 19 Da klagte er (plötzlich) seinem Vater: »Mein Kopf, mein Kopf!« Jener befahl einem Knecht: »Trage ihn heim zu seiner Mutter!« | 19 ܘܐܡܪ ܠܐܒܘܗܝ ܪܝܫܝ ܪܝܫܝ ܘܐܡܪ ܠܛܠܝܐ ܫܩܘܠ ܐܘܒܠܝܗܝ ܠܐܡܗ |
| 20 Als dieser ihn auf den Arm genommen und zu seiner Mutter gebracht hatte, saß er bis zum Mittag auf ihrem Schoß; dann starb er. | 20 ܘܫܩܠ ܛܠܝܐ ܐܘܒܠܗ ܠܐܡܗ ܘܝܬܒ ܥܠ ܒܘܪ̈ܟܝܗ ܥܕܡܐ ܠܛܗܪܐ ܘܡܝܬ |
| 21 Da stieg sie hinauf, legte ihn auf das Bett des Gottesmannes, schloß hinter ihm zu und ging hinaus; | 21 ܘܐܣܩܬ ܐܪܡܝܬܗ ܒܥܪܣܐ ܕܢܒܝܗ ܕܐܠܗܐ ܘܐܚܕܬ ܒܐ̈ܦܘܗܝ ܘܢܦܩܬ |
| 22 dann ließ sie ihren Mann rufen und sagte zu ihm: »Schicke mir doch einen von den Knechten und eine Eselin; ich will zu dem Gottesmann eilen, komme aber schnell wieder zurück.« | 22 ܘܩܪܬ ܠܒܥܠܗ ܘܐܡܪܬ ܫܕܪ ܠܝ ܚܕ ܡܢ ܛ̈ܠܝܐ ܘܚܕܐ ܐܬܢܐ ܐܡܛܐ ܥܕܡܐ ܠܢܒܝܗ ܕܐܠܗܐ |
| 23 Er entgegnete: »Warum willst du gerade heute zu ihm gehen? Es ist doch weder Neumond noch Sabbat!« Doch sie erwiderte: »Das schadet nichts.« | 23 ܐܡܪ ܠܗ ܡܢܐ ܐܙܠܐ ܐܢܬܝ ܠܘܬܗ ܝܘܡܢܐ ܕܠܐ ܪܝܫ ܝܪܚܐ ܘܠܐ ܫܒܬܐ ܘܐܡܪܬ ܫܝܠܘܡܝܬܐ |
| 24 Hierauf ließ sie die Eselin satteln und befahl ihrem Knecht: »Treibe das Tier immerfort an und mache mir keinen Aufenthalt beim Reiten, es sei denn, daß ich es dir sage!« | 24 ܘܐܪܡܝܘ ܠܗ ܥܠ ܐܬܢܐ ܘܐܡܪܬ ܠܛܠܝܐ ܕܒܪ ܘܙܠ ܠܐ ܬܟܠܐ ܠܝ ܠܡܬܒ ܐܠܐ ܐܢ ܐܡܪܬ ܠܟ |
| 25 So machte sie sich auf den Weg und gelangte zu dem Gottesmann auf den Berg Karmel. Als nun der Gottesmann sie in einiger Entfernung erblickte, sagte er zu seinem Diener Gehasi: »Da ist ja unsere Sunamitin (vgl. 1.Sam 28,4)! | 25 ܘܐܙܠܬ ܠܘܬ ܢܒܝܗ ܕܐܠܗܐ ܠܛܘܪܐ ܕܟܪܡܠܐ ܘܟܕ ܚܙܗ ܢܒܝܗ ܕܐܠܗܐ ܡܢ ܩܒܘܠ ܐܡܪ ܠܓܚܙܝ ܬܠܡܝܕܗ ܗܐ ܫܝܠܘܡܝܬܐ ܗܕܐ |
| 26 Wohlan, laufe ihr entgegen und frage sie, ob es ihr sowie ihrem Mann und dem Knaben gutgehe.« Sie antwortete: »Ja.« | 26 ܗܫܐ ܗܪܛ ܠܐܘܪܥܗ ܘܐܡܪ ܠܗ ܫܠܡ ܠܟܝ ܘܫܠܡ ܠܒܥܠܟܝ ܘܫܠܡ ܠܛܠܝܐ ܘܐܡܪܬ ܫܠܡ |
| 27 Als sie aber zu dem Gottesmann auf den Berg gekommen war, umfaßte sie seine Füße; da trat Gehasi hinzu, um sie wegzustoßen; aber der Gottesmann sagte: »Laß sie! Denn sie ist tief betrübt, und Gott hat es mir verborgen und mir’s nicht geoffenbart.« | 27 ܘܐܬܬ ܠܘܬ ܢܒܝܗ ܕܐܠܗܐ ܠܛܘܪܐ ܕܟܪܡܠܐ ܘܐܚܕܬ ܒܪ̈ܓܠܘܗܝ ܘܩܪܒ ܓܚܙܝ ܠܡܦܪܩܘܬܗ ܘܐܡܪ ܠܗ ܢܒܝܗ ܕܐܠܗܐ ܫܒܘܩ ܠܗ ܡܛܠ ܕܢܦܫܗ ܡܪܝܪܐ ܠܗ ܘܡܪܝܐ ܟܣܝ ܡܢܝ ܘܠܐ ܚܘܝܢܝ |
| 28 Sie sagte dann: »Bin ich es gewesen, die meinen Herrn um einen Sohn gebeten hat? Habe ich nicht vielmehr gesagt, du möchtest mich nicht täuschen?« | 28 ܘܐܡܪܬ ܫܐܠܬ ܒܪܐ ܡܢ ܡܪܝ ܠܐ ܐܡܪܬ ܠܟ ܕܠܐ ܬܫܐܠ ܠܝ |
| 29 Da befahl er Gehasi: »Gürte dir die Lenden, nimm meinen Stab in deine Hand und gehe hin! Wenn du jemand triffst, so grüße ihn nicht, und wenn dich jemand grüßt, so danke ihm nicht! Lege dann dem Knaben meinen Stab auf das Gesicht!« | 29 ܘܐܡܪ ܠܓܚܙܝ ܐܣܘܪ ܚܨ̈ܝܟ ܘܣܒ ܚܘܛܪܝ ܒܐܝܕܟ ܘܙܠ ܐܢ ܬܫܟܚ ܓܒܪܐ ܠܐ ܬܒܪܟܝܘܗܝ ܘܐܢ ܢܒܪܟܟ ܓܒܪܐ ܠܐ ܬܥܢܝܘܗܝ ܘܣܝܡ ܚܘܛܪܝ ܥܠ ܐ̈ܦܘܗܝ ܕܛܠܝܐ |
| 30 Aber die Mutter des Knaben rief: »So wahr der HERR lebt und so wahr du selbst lebst: ich lasse nicht von dir!« Da machte er sich auf und folgte ihr. | 30 ܘܐܡܪܬ ܐܡܗ ܕܛܠܝܐ ܚܝ ܗܘ ܡܪܝܐ ܘܚܝܐ ܗܝ ܢܦܫܟ ܕܠܐ ܐܫܒܩܟ ܘܩܡ ܘܐܙܠ ܒܬܪܗ |
| 31 Gehasi war ihnen unterdessen vorausgeeilt und hatte dem Knaben den Stab auf das Gesicht gelegt, aber kein Laut und kein Lebenszeichen war erfolgt. Da kehrte er um, (seinem Herrn) entgegen, und berichtete ihm, der Knabe sei nicht aufgewacht; | 31 ܘܓܚܙܝ ܥܒܪ ܩܕܡܝܗܘܢ ܘܣܡ ܚܘܛܪܗ ܥܠ ܐ̈ܦܘܗܝ ܕܛܠܝܐ ܘܠܝܬ ܩܠ ܘܐܦ ܠܐ ܕܨܐܬ ܘܗܦܟ ܠܐܘܪܥܗ ܘܚܘܝܗ ܘܐܡܪ ܠܗ ܠܐ ܐܬܬܥܝܪ ܛܠܝܐ |
| 32 und als Elisa dann in das Haus kam, fand er den Knaben tot auf seinem eigenen Bette liegen. | 32 ܘܐܬܐ ܐܠܝܫܥ ܠܒܝܬܐ ܘܚܙܐ ܘܗܐ ܛܠܝܐ ܡܝܬ ܘܪܡܐ ܒܥܪܣܗ |
| 33 Nun ging er hinein, schloß die Tür hinter sich zu und betete zum HERRN; | 33 ܘܥܠ ܘܐܚܕ ܬܪܥܐ ܒܐ̈ܦܝ ܬܪ̈ܝܗܘܢ ܘܨܠܝ ܩܕܡ ܡܪܝܐ |
| 34 dann stieg er auf das Bett, streckte sich über den Knaben hin und legte seinen Mund auf dessen Mund, seine Augen auf dessen Augen und seine Hände auf die Hände jenes. Als er sich so über ihn hinstreckte, erwärmte sich der Leib des Knaben. | 34 ܘܣܠܩ ܘܢܦܠ ܠܥܠ ܡܢܗ ܕܛܠܝܐ ܘܣܡ ܦܘܡܗ ܥܠ ܦܘܡܗ ܘܥܝ̈ܢܘܗܝ ܥܠ ܥܝ̈ܢܘܗܝ ܘܐ̈ܝܕܘܗܝ ܥܠ ܐܝ̈ܕܘܗܝ ܘܐܬܓܗܢ ܥܠܘܗܝ ܘܚܡ ܒܣܪܗ ܕܛܠܝܐ |
| 35 Dann stand er wieder auf und ging im Zimmer hin und her, stieg dann wieder hinauf und streckte sich über ihn hin. Da nieste der Knabe siebenmal und schlug die Augen hell auf. | 35 ܘܗܦܟ ܘܗܠܟ ܒܒܝܬܐ ܚܕܐ ܠܟܐ ܘܚܕܐ ܠܟܐ ܘܣܠܩ ܘܐܬܓܗܢ ܥܠܘܗܝ ܘܐܬܦܘܩ ܛܠܝܐ ܫܒܥ ܙܒܢܝ̈ܢ ܘܦܬܚ ܛܠܝܐ ܥܝ̈ܢܘܗܝ |
| 36 Nun rief er Gehasi und befahl ihm: »Rufe unsere Sunamitin!« Der rief sie herbei, und als sie zu ihm hereinkam, sagte er: »Nimm da deinen Sohn!« | 36 ܘܩܪܐ ܠܓܚܙܝ ܘܐܡܪ ܠܗ ܩܪܝܗ ܠܫܝܠܘܡܝܬܐ ܗܕܐ ܘܩܪܗ ܘܥܠܬ ܠܘܬܗ ܘܐܡܪ ܠܗ ܫܩܘܠܝ ܒܪܟܝ |
| 37 Da trat sie heran, fiel ihm zu Füßen, verneigte sich tief bis zur Erde, nahm ihren Sohn auf den Arm und ging hinaus (vgl. noch 8,1-6). | 37 ܘܢܦܠܬ ܥܠ ܪ̈ܓܠܘܗܝ ܘܣܓܕܬ ܠܗ ܥܠ ܐܪܥܐ ܘܫܩܠܬ ܒܪܗ ܘܢܦܩܬ |
| 38 Elisa kehrte dann nach Gilgal zurück, während eine Hungersnot im Lande herrschte. Als nun die Prophetenjünger vor ihm saßen, gab er seinem Diener den Auftrag, den größten Kochtopf aufs Feuer zu setzen und ein Gericht für die Prophetenjünger zu kochen. | 38 ܘܐܠܝܫܥ ܗܦܟ ܠܓܠܓܠܐ ܘܟܦܢܐ ܐܝܬ ܒܐܪܥܐ ܘܒܢ̈ܝ ܢܒ̈ܝܐ ܝܬܒܝܢ ܩܕܡܘܗܝ ܘܐܡܪ ܠܬܠܡܝܕܗ ܬܦܝ ܩܕܣܐ ܪܒܐ ܘܒܫܠ ܒܘܫܠܐ ܠܒܢ̈ܝ ܢܒ̈ܝܐ |
| 39 Da ging einer von ihnen auf das Feld hinaus, um Kräuter zu sammeln, und als er ein wildes Schlinggewächs fand, pflückte er davon wilde Gurken ab, seinen ganzen Mantel voll; dann kehrte er heim und zerschnitt sie in den Kochtopf; denn er kannte sie nicht. | 39 ܘܢܦܩ ܚܕ ܠܚܩܠܐ ܠܡܠܩܛ ܪ̈ܘܥܢܐ ܘܐܫܟܚ ܓܦܬܐ ܒܚܩܠܐ ܘܠܩܛ ܡܢܗ ܦܩ̈ܘܥܐ ܕܕܒܪܐ ܡܠܐ ܠܒܫܗ ܘܐܬܐ ܐܪܡܝ ܒܩܕܣܐ ܕܒܘܫܠܐ ܡܛܠ ܕܠܐ ܝܕܥ |
| 40 Als man sie dann zum Essen für die Männer ausgeschüttet hatte und diese von dem Gericht aßen, schrien sie laut auf und riefen: »Der Tod ist im Topf, Mann Gottes!«, und sie konnten es nicht essen. | 40 ܘܢܣܟ ܠܗܘܢ ܠܓܒܪ̈ܐ ܠܡܐܟܠ ܘܟܕ ܐܟܠܘ ܡܢ ܒܘܫܠܐ ܐܡܪܝܢ ܡܘܬܐ ܐܝܬ ܒܩܕܣܐ ܢܒܝܗ ܕܐܠܗܐ ܘܠܐ ܐܫܟܚܘ ܕܢܐܟܠܘܢ |
| 41 Da sagte er: »So bringt Mehl her!« Er warf es in den Topf und sagte dann: »Fülle es jetzt für die Leute aus, damit sie es essen.« Da war nichts Schädliches mehr im Topf. | 41 ܘܐܡܪ ܣܒܘ ܩܡܚܐ ܐܪܡܘ ܒܩܕܣܐ ܘܐܡܪ ܣܘܟܘ ܠܥܡܐ ܘܢܐܟܠܘܢ ܘܠܐ ܗܘܐ ܡܕܡ ܒܩܕܣܐ |
| 42 Hierauf kam ein Mann aus Baal-Salisa und brachte dem Gottesmann Erstlingsbrote, nämlich zwanzig Gerstenbrote, dazu Schrotkorn in seinem Sack. Da befahl er: »Gib es den Leuten zu essen!« | 42 ܘܓܒܪܐ ܐܬܐ ܡܢ ܡܕܝܢܬ ܓܢܒܪܐ ܘܐܝܬܝ ܠܢܒܝܗ ܕܐܠܗܐ ܠܚܡܐ ܕܒܟܪ̈ܐ ܥܣܪ̈ܝܢ ܕܠܚܡܐ ܕܣܥܪ̈ܐ ܘܦܪ̈ܝܟܬܐ ܒܣܕܘܢܐ ܘܐܡܪ ܗܒܘ ܠܥܡܐ ܘܢܐܟܠܘܢ |
| 43 Sein Diener aber entgegnete: »Wie kann ich dies hundert Männern vorsetzen?« Doch er befahl: »Gib es den Leuten zu essen! Denn so hat der HERR gesprochen: ›Man wird essen und noch übriglassen‹«. | 43 ܘܐܡܪ ܠܗ ܡܫܡܫܢܗ ܡܢܐ ܐܬܠ ܗܢܐ ܩܕܡ ܡܐܐ ܓܒܪ̈ܝܢ ܘܐܡܪ ܠܗ ܐܠܝܫܥ ܗܒ ܠܥܡܐ ܘܢܐܟܠܘܢ ܡܛܠ ܕܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܢܐܟܠܘܢ ܘܢܘܬܪܘܢ |
| 44 Als er es ihnen nun vorsetzte, aßen sie und ließen noch davon übrig, wie der HERR es verheißen hatte. | 44 ܘܣܡ ܩܕܡܝܗܘܢ ܘܐܟܠܘ ܘܐܘܬܪܘ ܐܝܟ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ |