SCRUTATIO

Dienstag, 7 Juli 2026 - Sant´Edda ( Letture di oggi)

Das zweite Buch Samuel 14


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Menge BibelPeshitta
1 und als Joab, der Sohn der Zeruja, erkannte, daß das Herz des Königs sich zu Absalom wieder hingewandt hatte,1 ܘܝܕܥ ܝܘܐܒ ܒܪ ܨܘܪܝܐ ܕܐܬܪܥܝ ܠܒܗ ܕܕܘܝܕ ܡܠܟܐ ܠܐܒܫܠܘܡ
2 sandte Joab nach Thekoa, ließ von dort eine kluge Frau holen und sagte zu ihr: »Stelle dich, als ob du in Trauer wärest, ziehe Trauerkleider an, salbe dich nicht mit Öl und benimm dich wie eine Frau, die schon lange Zeit um einen Toten trauert.2 ܘܫܕܪ ܝܘܐܒ ܠܬܩܘܥ ܘܕܒܪ ܡܢ ܬܡܢ ܐܢܬܬܐ ܚܟܝܡܬܐ ܘܐܡܪ ܠܗ̇ ܐܬܐܒܠܝ ܘܠܒܫܝ ܠܒܘܫܐ ܕܐܒܠܐ ܘܠܐ ܬܡܫܚܝܢ ܡܫܚܐ ܘܗܘܝ ܐܝܟ ܐܢܬܬܐ ܕܗܐ ܝܘܡ̈ܬܐ ܣ̈ܓܝܐܐ ܡܬܐܒܠܐ ܥܠ ܡܝܬܐ
3 Dann begib dich zum König und rede zu ihm so und so«; und Joab gab ihr genau die Worte an, die sie sagen sollte.3 ܘܥܘܠܝ ܠܟܝ ܠܘܬ ܡܠܟܐ ܘܐܡܪ ܠܗ ܡܠܬܐ ܗܕܐ ܘܬܩܢ ܝܘܐܒ ܡ̈ܠܐ ܘܣܡ ܒܦܘܡܗ̇
4 Die Frau aus Thekoa ging also zum König hinein, warf sich vor ihm auf ihr Angesicht zu Boden, brachte ihre Huldigung dar und rief aus: »Hilf mir, o König!«4 ܘܥܠܬ ܐܢܬܬܐ ܬܩܘܥܝܬܐ ܠܘܬ ܡܠܟܐ ܘܢܦܠܬ ܥܠ ܐ̈ܦܝܗ̇ ܥܠ ܐܪܥܐ ܘܣܓܕܬ ܘܐܡܪܬ ܦܪܘܩܝܢܝ ܡܪܝ ܡܠܟܐ
5 Als nun der König sie fragte, was sie wünsche, antwortete sie: »Ach, ich bin eine Witwe, denn mein Mann ist tot!5 ܐܡܪ ܠܗ̇ ܡܠܟܐ ܡܐ ܠܟܝ ܐܡܪܐ ܠܗ ܫܪܝܪܐܝܬ ܐܢܬܬܐ ܐܢܐ ܐܪܡܠܬܐ ܒܥܠܝ ܡܝܬ ܠܗ
6 Nun hatte deine Magd zwei Söhne, die gerieten auf dem Felde in Streit miteinander, und weil keiner da war, der sie auseinanderbrachte, schlug der eine auf den andern los und tötete ihn.6 ܘܠܐܡܬܟ ܐܝܬ ܗܘܘ ܬܪ̈ܝܢ ܒ̈ܢܝܢ ܘܢܨܘ ܬܪ̈ܝܗܘܢ ܒܕܒܪܐ ܘܠܐ ܐܝܬ ܗܘܐ ܡܦܨܝܢܐ ܒܝܢܬܗܘܢ ܘܚܣܢ ܚܕ ܠܚܒܪܗ ܘܩܛܠܗ
7 Und jetzt hat sich die ganze Verwandtschaft gegen deine Magd erhoben und sagt: ›Gib den Brudermörder heraus, damit wir ihn umbringen für das Leben seines Bruders, den er erschlagen hat, und damit wir auch den Erben ausrotten!‹ So wollen sie also die letzte Kohle, die mir noch geblieben ist, auslöschen, um meinem Manne weder Namen noch Nachkommen auf dem Erdboden zu lassen!«7 ܘܗܐ ܩܡܬ ܠܗ̇ ܟܠܗ̇ ܫܪܒܬܐ ܥܠ ܐܡܬܟ ܘܐܡܪܝܢ ܗܒܝܘܗܝ ܠܢ ܠܗ̇ܘ ܕܩܛܠ ܠܐܚܘܗܝ ܘܢܩܛܠܝܘܗܝ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܐܚܘܗܝ ܕܩܛܠ ܘܒܥܝܢ ܕܢܘܒܕܘܢܗ ܠܝܪܘܬܐ ܘܒܥܝܢ ܕܢܕܥܟܘܢ ܓܡܘܪܬܐ ܕܐܫܬܚܪܬ ܠܝ ܕܠܐ ܢܫܒܩܘܢ ܠܐܒܘܗܝ ܫܡܐ ܘܫܪܒܬܐ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܐܪܥܐ
8 Da sagte der König zu der Frau: »Gehe heim, ich selber werde deinetwegen verfügen!«8 ܐܡܪ ܠܗ̇ ܡܠܟܐ ܙܠܝ ܠܒܝܬܟܝ ܐܢܐ ܐܦܩܘܕ ܥܠܝܟܝ
9 Die Frau aus Thekoa aber erwiderte dem König: »Auf mir, mein Herr und König, liege die Schuld (nämlich, daß keine Blutrache vollzogen wird) und auf meines Vaters Hause! Den König aber und seinen Thron trifft keine Verantwortung!«9 ܐܡܪܐ ܐܢܬܬܐ ܬܩܘܥܝܬܐ ܠܡܠܟܐ ܡܪܝ ܡܠܟܐ ܗܕܐ ܣܟܠܘܬܐ ܥܠܝ ܘܥܠ ܒܝܬ ܐܒܝ ܘܡܠܟܐ ܘܟܘܪܣܝܗ ܡܦܨܝ
10 Da sagte der König: »Wer etwas von dir will, den bringe zu mir her: er soll dir nicht weiter zu schaffen machen!«10 ܐܡܪ ܠܗ̇ ܡܠܟܐ ܡ̇ܢ ܕܐܡ̇ܪ ܠܟܝ ܡܕܡ ܐܝܬܐܝܘܗܝ ܠܘܬܝ ܘܬܘܒ ܠܐ ܡܬܩܪܒ ܠܟܝ
11 Da entgegnete sie: »Der König wolle doch des HERRN, seines Gottes, gedenken, damit der Bluträcher nicht noch mehr Unglück anrichtet und sie meinen Sohn nicht auch noch vertilgen!« Da sagte er: »So wahr der HERR lebt, kein Haar soll deinem Sohne gekrümmt werden!«11 ܘܐܡܪܬ ܢܬܕܟܪ ܡܪܝ ܡܠܟܐ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܟ ܒܣܘܓܐܐ ܕܚܘܕܬܐ ܕܕܡܐ ܠܐ ܡܚܒܠ ܠܐ ܢܘܒܕܘܢ ܠܒܪܝ ܐܡܪ ܠܗ̇ ܡܠܟܐ ܚܝ ܗܘ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܐܢ ܢܦܠ ܡܢ ܣܥܪܐ ܕܪܝܫܗ ܕܒܪܟܝ ܥܠ ܐܪܥܐ
12 Nun fuhr die Frau fort: »Darf deine Magd ein Wort an meinen Herrn, den König, richten?« Er antwortete: »Rede!«12 ܘܐܡܪܬ ܐܢܬܬܐ ܬܐܡܪ ܐܡܬܟ ܡܠܬܐ ܠܡܠܟܐ ܐܡܪ ܠܗ̇ ܡܠܟܐ ܐܡܪܝ
13 Da sagte die Frau: »Und warum hegst du denn eine derartige Gesinnung gegen das Volk Gottes? Denn nachdem der König dies Urteil gefällt hat, hat er sich selbst gleichsam für schuldig erklärt, weil der König seinen verstoßenen Sohn nicht zurückkehren läßt.13 ܐܡܪܐ ܠܗ ܐܢܬܬܐ ܠܡܢܐ ܐܬܚܫܒܬ ܗܕܐ ܥܠ ܥܡܗ ܕܐܠܗܐ ܘܠܡܢܐ ܐܡܪܬ ܡܠܟܐ ܐܝܟ ܚܝܒܐ ܘܠܐ ܡܗܦܟ ܐܢܬ ܡܠܟܐ ܛܥܝܟ
14 Denn wir müssen zwar gewißlich sterben und sind wie Wasser, das auf die Erde ausgegossen ist und nicht wieder gesammelt werden kann; aber Gott wird das Leben dessen nicht dahinraffen, der ernstlich darauf sinnt, einen Verbannten (oder: Verstoßenen) nicht fern von sich in dauernder Verbannung zu belassen.14 ܡܡܬ ܡܝܬܝܢܢ ܘܐܝܟ ܡ̈ܝܐ ܚܢܢ ܕܡܬܐܫܕܝܢ ܒܐܪܥܐ ܘܠܐ ܡܬܟܢܫܝܢ ܘܠܐ ܫܩ̇ܠ ܐܠܗܐ ܢܦܫܐ ܘܡܬܚܫܒ ܡܚܫܒܬܐ ܕܠܐ ܢܛܥܐ ܡܢܗ ܐܢܫ
15 Und nun, der Grund, weshalb ich hergekommen bin, um diese Sache meinem Herrn, dem Könige, vorzutragen, ist der, daß die Leute mir Angst gemacht haben. Da dachte aber deine Magd: ›Ich will es doch dem König vortragen; vielleicht erfüllt der König die Bitte seiner Magd.‹15 ܗܫܐ ܗܐ ܐܡܪܬ ܠܡܪܝ ܡܠܟܐ ܡܠܬܐ ܗܕܐ ܕܠܚܘܢܝ ܓܝܪ ܥܡܐ ܘܐܡܪܬ ܐܡܬܟ ܐܢܐ ܐܡܪ ܠܡܠܟܐ
16 Ja, der König wird mich erhören, um seine Magd aus der Hand des Mannes zu erretten, der mich und zugleich meinen Sohn aus dem Erbe (oder: Eigentum) Gottes zu vertilgen sucht.16 ܟܒܪ ܢܦܨܐ ܠܐܡܬܗ ܡܢ ܐ̈ܝܕܝ ܐܢܫܐ ܕܠܐ ܢܘܒܕܘܢܢܝ ܠܝ ܘܠܒܪܝ ܡܢ ܝܪܬܘܬܗ ܕܐܠܗܐ
17 Daher dachte deine Magd: ›Das Wort meines Herrn, des Königs, wird mir eine Beruhigung sein‹; denn mein Herr, der König, ist wie der Engel Gottes, um Gutes und Böses zu unterscheiden; und der HERR, dein Gott, sei mit dir!«17 ܘܐܡܪܬ ܐܡܬܟ ܬܫܪ ܡܠܬܗ ܕܡܪܝ ܡܠܟܐ ܘܬܗܘܐ ܩܘܪܒܢܐ ܡܛܠ ܕܐܝܟ ܡܠܐܟܗ ܕܐܠܗܐ ܗܟܢܐ ܡܪܝ ܡܠܟܐ ܠܡܫܡܥ ܛܒ ܘܒܝܫ ܘܡܪܝܐ ܐܠܗܟ ܢܗܘܐ ܥܡܟ
18 Da hub der König an und sagte zu der Frau: »Verheimliche mir nichts, wonach ich dich jetzt fragen werde!« Die Frau antwortete: »Mein Herr, der König, braucht nur zu reden!«18 ܘܥܢܐ ܡܠܟܐ ܘܐܡܪ ܠܗ̇ ܠܐܢܬܬܐ ܠܐ ܬܛܫܝܢ ܡܢܝ ܡܕܡ ܕܫܐܠ ܐܢܐ ܠܟܝ ܐܡܪܐ ܠܗ ܐܢܬܬܐ ܐܡܪ ܡܪܝ ܡܠܟܐ
19 Da fragte der König: »Hat nicht Joab die Hand bei dieser ganzen Sache im Spiel?« Da erwiderte die Frau: »So wahr du lebst, mein Herr und König! Es ist nicht möglich, bei allem, was mein Herr, der König, sagt, rechts oder links vorbeizukommen! Ja, dein Knecht Joab, er hat mir den Auftrag gegeben, und er selbst hat deiner Magd alle diese Worte in den Mund gelegt.19 ܐܡܪ ܠܗ̇ ܡܠܟܐ ܐܝܕܗ ܕܝܘܐܒ ܐܝܬ ܥܡܟܝ ܒܗܠܝܢ ܟܠܗܝܢ ܘܥܢܬ ܐܢܬܬܐ ܘܐܡܪܬ ܠܗ ܚܝܐ ܗܝ ܢܦܫܟ ܡܪܝ ܡܠܟܐ ܕܠܐ ܠܝܡܝܢܐ ܘܠܐ ܠܣܡܠܐ ܣܛܝܬ ܡܢ ܟܠ ܡܕܡ ܕܐܡܪ ܡܪܝ ܡܠܟܐ ܥܒܕܟ ܗܘ ܝܘܐܒ ܦܩܕܢܝ ܘܗܘ ܣܡ ܒܦܘܡܗ̇ ܕܐܡܬܟ ܟܘܠܗܝܢ ܡ̈ܠܐ ܗܠܝܢ
20 Um der Sache ein anderes Aussehen zu geben, ist dein Knecht Joab so zu Werke gegangen; aber mein Herr ist weise, ebenso weise wie der Engel Gottes, so daß er alles weiß, was auf Erden vorgeht.«20 ܡܛܠ ܕܬܥܒܕ ܒܐ̈ܦܝ ܡܛܠ ܗ̇ܘ ܥܒܕ ܥܒܕܟ ܝܘܐܒ ܗܟܢܐ ܘܡܪܝ ܚܟܝܡ ܐܝܟ ܚܟܡܬܐ ܕܡܠܐ̈ܟܘܗܝ ܕܐܠܗܐ ܠܡܕܥ ܟܠ ܕܐܝܬ ܒܐܪܥܐ
21 Der König sagte dann zu Joab: »Nun gut! Ich will diese deine Bitte erfüllen! Gehe also hin und hole den jungen Mann, den Absalom, zurück!«21 ܐܡܪ ܠܗ ܡܠܟܐ ܠܝܘܐܒ ܗܐ ܥܒܕܬ ܐܝܟ ܕܐܡܪܬ ܙܠ ܐܝܬܝܗܝ ܠܝ ܠܐܒܫܠܘܡ ܛܠܝܐ
22 Da warf sich Joab auf sein Angesicht zur Erde nieder, brachte seine Huldigung dar und beglückwünschte den König; dann rief Joab aus: »Heute erkennt dein Knecht, daß mein Herr, der König, mir in Gnaden zugetan ist, weil der König die Bitte seines Knechtes erfüllt hat!«22 ܘܢܦܠ ܝܘܐܒ ܥܠ ܐ̈ܦܘܗܝ ܥܠ ܐܪܥܐ ܘܣܓܕ ܘܒܪܟ ܠܡܠܟܐ ܘܐܡܪ ܝܘܐܒ ܝܘܡܢܐ ܝܕܥ ܥܒܕܟ ܕܐܫܟܚܬ ܪ̈ܚܡܐ ܒܥܝܢ̈ܝܟ ܡܪܝ ܡܠܟܐ ܕܥܒܕ ܡܠܟܐ ܡܠܬܐ ܕܥܒܕܗ
23 Darauf machte Joab sich auf den Weg, begab sich nach Gesur und brachte Absalom nach Jerusalem zurück.23 ܘܩܡ ܝܘܐܒ ܘܐܙܠ ܠܓܫܘܪ ܘܐܝܬܝܗ ܠܐܒܫܠܘܡ ܠܐܘܪܫܠܡ
24 Der König aber befahl: »Er soll sich in seine Wohnung begeben, mir aber nicht vor die Augen treten!« So begab sich denn Absalom in seine Wohnung und durfte sich vor dem König nicht sehen lassen.24 ܘܐܡܪ ܡܠܟܐ ܢܐܙܠ ܠܒܝܬܗ ܘܩܕܡܝ ܠܐ ܢܬܚܙܐ ܘܐܙܠ ܐܒܫܠܘܡ ܠܒܝܬܗ ܘܐ̈ܦܝ ܡܠܟܐ ܠܐ ܚܙܐ
25 In ganz Israel gab es aber keinen Mann, der wegen seiner Schönheit ebenso gefeiert gewesen wäre wie Absalom: von der Fußsohle bis zum Scheitel war kein Fehl an ihm;25 ܘܐܝܟ ܐܒܫܠܘܡ ܠܝܬ ܗܘܐ ܓܒܪܐ ܒܐܝܣܪܝܠ ܕܡܫܬܒܚ ܛܒ ܡܢ ܦܣܬܐ ܕܪܓܠܗ ܘܥܕܡܐ ܠܡܘܚܗ ܠܝܬ ܗܘܐ ܒܗ ܡܘܡܐ
26 und wenn er sich das Haupt(-haar) scheren ließ – das geschah nämlich nach Ablauf jeden Jahres, weil es ihm sonst zu beschwerlich geworden wäre –, so wog sein Haupthaar zweihundert Schekel nach königlichem Gewicht.26 ܘܡܐ ܕܡܣܦܪ ܗܘܐ ܪܝܫܗ ܡܢ ܥܕܢ ܠܥܕܢ ܡܣܦܪ ܗܘܐ ܡܛܠ ܕܥܫܢ ܗܘܐ ܥܠܘܗܝ ܡܣܦܪ ܗܘܐ ܠܗ ܘܬܩܠ ܗܘܐ ܣܥܪܐ ܕܪܝܫܗ ܡܐܬܝܢ ܡܬܩ̈ܠܝܢ ܒܡܬܩܠܐ ܕܡܠܟܐ
27 Es waren aber dem Absalom drei Söhne und eine Tochter namens Thamar geboren; die war ein Mädchen von großer Schönheit.27 ܘܐܬܝܠܕܘ ܠܐܒܫܠܘܡ ܬܠܬܐ ܒܢܝ̈ܢ ܘܒܪܬܐ ܚܕܐ ܘܫܡܗ̇ ܬܡܪ ܘܐܦ ܗܝ ܗܘܬ ܐܢܬܬܐ ܫܦܝܪܬ ܒܚܙܘܐ
28 Als nun Absalom zwei volle Jahre in Jerusalem zugebracht hatte, ohne dem König vor die Augen zu treten,28 ܘܝܬܒ ܐܒܫܠܘܡ ܒܐܘܪܫܠܡ ܬܪ̈ܬܝܢ ܫܢ̈ܝܢ ܘܐ̈ܦܝ ܡܠܟܐ ܠܐ ܚܙܐ
29 schickte er zu Joab, um ihn zum König zu senden; aber der weigerte sich, zu ihm zu kommen; und als er noch ein zweites Mal hinschickte, weigerte er sich wieder, zu kommen.29 ܘܫܕܪ ܐܒܫܠܘܡ ܥܠ ܝܘܐܒ ܕܢܫܕܪܝܘܗܝ ܠܘܬ ܡܠܟܐ ܘܠܐ ܨܒܐ ܕܢܐܬܐ ܘܫܕܪ ܬܘܒ ܕܬܪ̈ܬܝܢ ܙܒܢ̈ܝܢ ܘܠܐ ܨܒܐ ܠܡܐܬܐ
30 Da sagte Absalom zu seinen Knechten: »Ihr wißt, Joab hat da ein Ackerstück neben dem meinigen und hat Gerste darauf stehen; geht hin und zündet es an!« Als nun die Knechte Absaloms das Feld in Brand gesteckt hatten,30 ܘܐܡܪ ܐܒܫܠܘܡ ܠܥܒ̈ܕܘܗܝ ܚܙܘ ܚܩܠܐ ܐܝܟܐ ܕܐܝܬ ܠܝܘܐܒ ܥܠ ܓܢܒܝ ܕܚ̈ܛܐ ܐܘ ܕܣܥܪ̈ܐ ܙܠܘ ܐܘܩܕܘܗ̇ ܒܢܘܪܐ ܘܐܘܩܕܘ ܥܒ̈ܕܘܗܝ ܕܐܒܫܠܘܡ ܠܚܩܠܗ ܕܝܘܐܒ
31 machte Joab sich auf, ging zu Absalom ins Haus und fragte ihn: »Warum haben deine Knechte mein Feld angezündet?«31 ܘܩܡ ܝܘܐܒ ܘܐܙܠ ܠܒܝܬܗ ܕܐܒܫܠܘܡ ܘܐܡܪ ܠܗ ܝܘܐܒ ܠܐܒܫܠܘܡ ܠܡܢܐ ܐܘܩܕܘ ܥܒ̈ܕܝܟ ܚܩܠܝ ܒܢܘܪܐ
32 Absalom antwortete dem Joab: »Du weißt, ich habe zu dir gesandt und dir sagen lassen: Komm her zu mir, ich will dich zum König senden und ihm sagen lassen: ›Wozu bin ich aus Gesur heimgekehrt? Es wäre besser für mich, ich wäre noch dort!‹ Jetzt aber werde ich dem König vor die Augen treten; und wenn eine Schuld auf mir liegt, so mag er mich töten!«32 ܐܡܪ ܠܗ ܐܒܫܠܘܡ ܠܝܘܐܒ ܗܐ ܫܕܪܬ ܥܠܝܟ ܘܐܡܪܬ ܕܬܐܬܐ ܐܫܕܪܟ ܠܘܬ ܡܠܟܐ ܠܡܢܐ ܐܬܝܬ ܡܢ ܓܫܘܪ ܦܩܚ ܗܘܐ ܠܝ ܟܕ ܐܢܐ ܬܡܢ ܘܗܫܐ ܨܒܐ ܐܢܐ ܕܐܬܚܙܐ ܩܕܡ ܡܠܟܐ ܐܢ ܐܝܬ ܠܝ ܣܟܠܘܬܐ ܢܩܛܠܢܝ
33 Als Joab sich nun zum Könige begeben und ihm die Sache vorgetragen hatte, ließ dieser Absalom rufen. Als der zum König kam, warf er sich auf sein Angesicht vor ihm zur Erde nieder; der König aber küßte Absalom.33 ܘܐܬܐ ܝܘܐܒ ܩܕܡ ܡܠܟܐ ܘܚܘܝܗ ܡ̈ܠܘܗܝ ܕܐܒܫܠܘܡ ܘܩܪܝܗܝ ܠܐܒܫܠܘܡ ܘܥܠ ܐܒܫܠܘܡ ܩܕܡ ܡܠܟܐ ܘܣܓܕ ܥܠ ܐ̈ܦܘܗܝ ܥܠ ܐܪܥܐ ܩܕܡ ܡܠܟܐ ܘܢܫܩܗ ܡܠܟܐ ܠܐܒܫܠܘܡ