SCRUTATIO

Sonntag, 5 Juli 2026 - Sant´Elisabetta di Portogallo ( Letture di oggi)

Genesis 3


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Menge BibelPeshitta
1 Nun war die Schlange listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR geschaffen hatte; die sagte zum Weibe: »Sollte Gott wirklich gesagt haben: ›Ihr dürft von allen Bäumen des Gartens nicht essen (d.h. also: von gar keinem Baum)!‹«1 ܘܚܘܝܐ ܥܪܝܡ ܗܘܐ. ܡܢ ܟܠܗ̇ ܚܝܘܬܐ ܕܕܒܪܐ ܕܥܒ̣ܕ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ. ܘܐܡ̣ܪ ܚܘܝܐ ܠܐܢܬܬܐ. ܫܪܝܪܐܝܬ ܐܡ̣ܪ ܐܠܗܐ. ܕܠܐ ܬܐܟܠܘܢ ܡܢ ܟܠ ܐ̈ܝܠܢܝ ܦܪܕܝܣܐ.
2 Da antwortete das Weib der Schlange: »Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen;2 ܘܐܡ̣ܪܬ ܐܢܬܬܐ ܠܚܘܝܐ. ܕܡܢ ܦܐܪ̈ܝ ܐ̈ܝܠܢܐ ܕܒܦܪܕܝܣܐ ܟܠܗܘܢ ܢܐܟܘܠ.
3 nur von den Früchten des Baumes, der mitten im Garten steht, hat Gott gesagt: ›Ihr dürft von ihnen nicht essen, ja sie nicht einmal anrühren, sonst müßt ihr sterben!‹«3 ܘܡܢ ܦܐܪ̈ܝ ܐܝܠܢܐ ܕܒܡܨܥܬܗ ܕܦܪܕܝܣܐ. ܐܡ̣ܪ ܐܠܗܐ ܕܠܐ ܬܐܟܠܘܢ ܡܢܗ. ܘܠܐ ܬܬ̇ܩܪܒܘܢ ܠܗ ܕܠܐ ܬܡܘܬܘܢ.
4 Da erwiderte die Schlange dem Weibe: »Ihr werdet sicherlich nicht sterben;4 ܘܐܡ̣ܪ ܚܘܝܐ ܠܐܢܬܬܐ. ܠܐ ܡܡܬ ܬܡܘܬܘܢ.
5 sondern Gott weiß wohl, daß, sobald ihr davon eßt, euch die Augen aufgehen werden und ihr wie Gott selbst sein werdet, indem ihr erkennt, was gut und was böse ist.«5 ܡܛܠ ܕܝܕܥ̇ ܐܠܗ̇ܐ. ܕܒܝܘܡܐ ܕܐܟܠܝܢ ܐܢܬܘܢ ܡܢܗ. ܡܬܦܬ̈ܚܢ ܥܝܢܝ̈ܟܘܢ. ܘܗܘܝܬܘܢ ܐܝܟ ܐ̈ܠܗܐ. ܝܕ̈ܥܝ ܛܒܬܐ ܘܒܝܫܬܐ.
6 Da nun das Weib sah, daß von dem Baume gut zu essen sei und daß er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum sei, weil man durch ihn klug werden könne, so nahm sie eine von seinen Früchten und aß und gab auch ihrem Manne, der bei ihr war, und der aß auch.6 ܘܚܙܬ ܐܢܬܬܐ ܕܫܦܝܪ ܐܝܠܢܐ ܠܡܐܟܠ. ܘܪܓܬܐ ܗܘ ܠܥܝ̈ܢܐ. ܘܪܓܝܓ ܐܝܠܢܐ ܠܡܚܪ ܒܗ. ܘܢܣ̣ܒܬ ܡܢ ܦܐܪ̈ܘܗܝ ܘܐܟ̣ܠܬ. ܘܝܗ̣ܒܬ ܐܦ ܠܒܥܠܗ̇ ܥܡܗ̇ ܘܐܟ̣ܠ.
7 Da gingen ihnen beiden die Augen auf, und sie nahmen wahr, daß sie nackt waren; darum hefteten sie Blätter vom Feigenbaum zusammen und machten sich Schürze daraus.7 ܘܐܬ̇ܦܬܚ ܥܝܢ̈ܐ ܕܬܪ̈ܝܗܘܢ. ܘܝܕܥܘ ܕܥܪ̈ܛܠܝܝܢ ܐܢܘܢ. ܘܕܒܩ̇ܘ ܛܪ̈ܦܐ ܕܬܐ̈ܢܐ. ܘܥܒܕܘ ܠܗܘܢ ܦܪ̈ܙܘܡܐ.
8 Als sie dann aber die Stimme (oder: das Geräusch der Schritte) Gottes des HERRN hörten, der in der Abendkühle im Garten sich erging, versteckten sie sich, der Mann (Adam) und sein Weib, vor Gott dem HERRN unter den Bäumen des Gartens.8 ܘܫܡܥܘ ܩܠܗ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܐ. ܡܗܠܟ ܒܦܪܕܝܣܐ ܠܦܢܝܗ ܕܝܘܡܐ. ܘܐܬܛܫܝܘ ܐܕܡ ܘܐܢܬܬܗ ܡܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ. ܒܓܘ ܐ̈ܝܠܢܐ ܕܒܦܪܕܝܣܐ.
9 Aber Gott der HERR rief nach dem Mann mit den Worten: »Wo bist du?«9 ܘܩ̣ܪܐ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܠܐܕܡ ܘܐܡ̣ܪ ܠܗ. ܐܝܟܐ ܐܢܬ ܐܕܡ.
10 Da antwortete er: »Als ich deine Stimme im Garten hörte, fürchtete ich mich, weil ich nackt bin; darum habe ich mich versteckt.«10 ܘܐܡ̣ܪ ܩܠܟ ܫܡ̇ܥܬ ܒܦܪܕܝܣܐ. ܘܚ̇ܙܝܬ ܕܥܪܛܠܝ ܐܢܐ ܘܐܬ̇ܛܫܝܬ.
11 Da fragte Gott: »Wer hat dir gesagt, daß du nackt bist? Du hast doch nicht etwa von dem Baume gegessen, von dem zu essen ich dir verboten habe?«11 ܘܐܡ̣ܪ ܠܗ ܡܪܝܐ. ܡܢܘ ܚܘܝܟ ܕܥܪܛܠܝ ܐܢܬ. ܗܐ ܡܢ ܐܝܠܢܐ ܕܦܩܕܬܟ ܕܠܐ ܬܐܟܘܠ ܡܢܗ ܐܟ̣ܠܬ.
12 Da antwortete Adam: »Das Weib, das du mir beigesellt hast, die hat mir von dem Baume gegeben, da habe ich gegessen.«12 ܘܐܡ̣ܪ ܐܕܡ ܐܢܬܬܐ ܕܝܗ̣ܒܬ ܥܡܝ. ܗ̣ܝ ܝܗ̣ܒܬ ܠܝ ܡܢ ܐܝܠܢܐ ܘܐ̇ܟܠܬ.
13 Da sagte Gott der HERR zu dem Weibe: »Warum hast du das getan?« Das Weib antwortete: »Die Schlange hat mich verführt; da habe ich gegessen.«13 ܘܐܡ̣ܪ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܠܐܢܬܬܐ. ܡܢܘ ܗܢܐ ܕܥܒܕܬܝ. ܘܐܡ̣ܪܬ ܐܢܬܬܐ ܚܘܝܐ ܐܛܥܝܢܝ ܘܐ̇ܟܠܬ.
14 Da sagte Gott der HERR zu der Schlange: »Weil du das getan hast, sollst du verflucht sein vor (oder: unter) allen Tieren, zahmen und wilden! Auf dem Bauche sollst du kriechen und Staub fressen dein Leben lang!14 ܘܐܡ̣ܪ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܠܚܘܝܐ. ܥܠ ܕܥܒ̣ܕܬ ܗܕܐ. ܠܝܛ ܐܢܬ ܡܢ ܟܠܗ̇ ܒܥܝܪܐ. ܘܡܢ ܟܠܗ̇ ܚܝܘܬܐ ܕܕܒܪܐ. ܘܥܠ ܟܪܣܟ ܬܗܠܟ. ܘܥܦܪܐ ܬܐܟܘܠ ܟܠ ܝܘ̈ܡܝ ܚܝ̈ܝܟ.
15 Und ich will Feindschaft setzen (= herrschen lassen) zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen (d.h. Nachwuchs, Nachkommenschaft) und ihrem Samen: er wird dir nach dem Kopfe treten (oder: dir den Kopf zertreten), und du wirst ihm nach der Ferse schnappen (oder: ihn in die Ferse stechen).«15 ܘܒܥܠܕܒܒܘܬܐ ܐܣܝܡ ܒܝܢ̈ܝܟ ܠܐܢܬܬܐ. ܘܒܝܬ ܙܪܥܟ ܠܙܪܥܗ̇. ܗ̣ܘ ܢܕܘܫ ܪܫܟ. ܘܐܢܬ ܬܡܚܝܘܗܝ ܒܥܩܒܗ.
16 Zum Weibe aber sagte er: »Viele Mühsal will ich dir bereiten, wenn du Mutter wirst: mit Schmerzen sollst du Kinder gebären und doch nach deinem Manne Verlangen tragen; er aber soll dein Herr sein!«16 ܘܠܐܢܬܬܐ ܐܡ̣ܪ. ܡܣܓܝܘ ܐܣܓܐ ܟܐ̈ܒܝܟܝ ܘܒܛܢܝ̈ܟܝ. ܘܒܟܐ̈ܒܐ ܬܐܠܕܝܢ ܒܢ̈ܝܐ. ܘܥܠ ܒܥܠܟܝ ܬܬܦܢܝܢ. ܘܗ̣ܘ ܢܫܬܠܛ ܒܟܝ.
17 Zu dem Manne (oder: zu Adam) aber sagte er: »Weil du der Aufforderung deines Weibes nachgekommen bist und von dem Baume gegessen hast, von dem zu essen ich dir ausdrücklich verboten hatte, so soll der Ackerboden verflucht sein um deinetwillen: mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang!17 ܘܠܐܕܡ ܐܡ̣ܪ. ܥܠ ܕܫܡܥܬ ܒܩܠܗ̇ ܕܐܢܬܬܟ. ܘܐܟ̣ܠܬ ܡܢ ܐܝܠܢܐ ܕܦܩܕܬܟ. ܘܐܡ̇ܪܬ ܠܟ ܕܠܐ ܬܐܟܘܠ ܡܢܗ. ܠܝܛܐ ܐܪܥܐ ܡܛܠܬܟ. ܒܟܐ̈ܒܐ ܬܐܟܠܝܗ̇ ܟܠ ܝܘܡ̈ܝ ܚܝܝ̈ܟ.
18 Dornen und Gestrüpp soll er dir wachsen lassen, und du sollst dich vom Gewächs des Feldes nähren!18 ܟܘܒ̈ܐ ܘܕܪ̈ܕܪܐ ܬܘܥܐ ܠܟ. ܘܬܐܟܘܠ ܥܣܒܐ ܕܚܩܠܐ.
19 Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, von dem du genommen bist; denn Staub (oder: Erde) bist du, und zu Staub (oder: Erde) mußt du wieder werden!«19 ܘܒܕܘܥܬܐ ܕܐ̈ܦܝܟ ܬܐܟܘܠ ܠܚܡܐ. ܥܕܡܐ ܕܬܗܦܘܟ ܠܐܪܥܐ ܕܡܢܗ̇ ܐܬܢ̣ܣܒܬ. ܡܛܠ ܕܥܦܪܐ ܐܢܬ ܘܠܥܦܪܐ ܬܗܦܘܟ.
20 Adam gab dann seinem Weibe den Namen Eva (eig. Chawwa = Lebenspenderin); denn sie ist die Stammutter aller Lebenden geworden.20 ܘܩ̣ܪܐ ܐܕܡ ܫܡܗ̇ ܕܐܢܬܬܗ ܚܘܐ. ܡܛܠ ܕܗ̣ܝ ܗܘܬ ܐܡܐ ܕܟܠ ܕܚܝ.
21 Darauf machte Gott der HERR dem Manne (oder: Adam) und seinem Weibe Röcke von Fellen und bekleidete sie (damit).21 ܘܥܒ̣ܕ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܠܐܕܡ ܘܠܐܢܬܬܗ ܟܘܬܝܢܝ̈ܬܐ ܕܡܫܟܐ ܘܐܠܒܫ ܐܢܘܢ.
22 Und Gott der HERR sagte: »Der Mensch ist jetzt ja geworden wie unsereiner, insofern er gut und böse zu unterscheiden weiß. Nun aber – daß er nur nicht seine Hand ausstreckt und auch (Früchte) vom Baume des Lebens nimmt und (sie) ißt und unsterblich wird!«22 ܘܐܡ̣ܪ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ. ܗܐ ܐܕܡ ܗܘܐ ܐܝܟ ܚܕ ܡܢܢ. ܠܡܕܥ ܛܒܬܐ ܘܒܝܫܬܐ. ܗܫܐ ܕܠܡܐ ܢܘܫܛ ܐܝܕܗ ܘܢܣܒ ܐܦ ܡܢ ܐܝܠܢܐ ܕܚ̈ܝܐ. ܘܢܐܟܘܠ ܘܢܚ̣ܐ ܠܥܠܡ.
23 So stieß ihn denn Gott der HERR aus dem Garten Eden hinaus, damit er den Erdboden bestelle, von dem er genommen war;23 ܘܫܕܪܗ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܡܢ ܦܪܕܝܣܐ ܕܥܕܢ ܠܡܦܠܚ ܐܪܥܐ ܕܐܬܢܣܒ ܡܢ ܬܡܢ.
24 und als er den Menschen hinausgetrieben hatte, ließ er östlich vom Garten Eden die Cherube sich lagern und die Flamme des kreisenden (oder: zuckenden = funkelnden) Schwertes, damit sie den Zugang zum Baume des Lebens bewachten.24 ܘܐܦܩܗ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ. ܘܐܟܪܟ ܡܢ ܡܕܢܚ ܠܦܪܕܝܣܐ ܕܥܕܢ. ܟܪܘܒܐ ܘܫܢܢܐ ܕܚܪܒܐ ܕܡܬܗܦܟܐ ܠܡܛܪ ܐܘܪܚܐ ܕܐܝܠܢܐ ܕܚ̈ܝܐ.