Proverbi משלי (Mishlei) 9
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| STUTTGARTENSIA-DELITZSCH | EINHEITSUBERSETZUNG BIBEL |
|---|---|
| 1 חָכְמֹות בָּנְתָה בֵיתָהּ חָצְבָה עַמּוּדֶיהָ שִׁבְעָה | 1 Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen. |
| 2 טָבְחָה טִבְחָהּ מָסְכָה יֵינָהּ אַף עָרְכָה שֻׁלְחָנָהּ | 2 Sie hat ihr Vieh geschlachtet, ihren Wein gemischt und schon ihren Tisch gedeckt. |
| 3 שָׁלְחָה נַעֲרֹתֶיהָ תִקְרָא עַל־גַּפֵּי מְרֹמֵי קָרֶת | 3 Sie hat ihre Mägde ausgesandt und lädt ein auf der Höhe der Stadtburg: |
| 4 מִי־פֶתִי יָסֻר הֵנָּה חֲסַר־לֵב אָמְרָה לֹּו | 4 Wer unerfahren ist, kehre hier ein. Zum Unwissenden sagt sie: |
| 5 לְכוּ לַחֲמוּ בְלַחֲמִי וּשְׁתוּ בְּיַיִן מָסָכְתִּי | 5 Kommt, esst von meinem Mahl und trinkt vom Wein, den ich mischte. |
| 6 עִזְבוּ פְתָאיִם וִחְיוּ וְאִשְׁרוּ בְּדֶרֶךְ בִּינָה | 6 Lasst ab von der Torheit, dann bleibt ihr am Leben, und geht auf dem Weg der Einsicht! |
| 7 יֹסֵר ׀ לֵץ לֹקֵחַ לֹו קָלֹון וּמֹוכִיחַ לְרָשָׁע מוּמֹו | 7 Wer den Zuchtlosen tadelt, erntet Schimpf, wer den Frevler rügt, erntet Schande. |
| 8 אַל־תֹּוכַח לֵץ פֶּן־יִשְׂנָאֶךָּ הֹוכַח לְחָכָם וְיֶאֱהָבֶךָּ | 8 Rüge den Zuchtlosen nicht; sonst hasst er dich. Rüge den Weisen, dann liebt er dich. |
| 9 תֵּן לְחָכָם וְיֶחְכַּם־עֹוד הֹודַע לְצַדִּיק וְיֹוסֶף לֶקַח׃ פ | 9 Unterrichte den Weisen, damit er noch weiser wird; belehre den Gerechten, damit er dazulernt. |
| 10 תְּחִלַּת חָכְמָה יִרְאַת יְהוָה וְדַעַת קְדֹשִׁים בִּינָה | 10 Anfang der Weisheit ist die Gottesfurcht, die Kenntnis des Heiligen ist Einsicht. |
| 11 כִּי־בִי יִרְבּוּ יָמֶיךָ וְיֹוסִיפוּ לְּךָ שְׁנֹות חַיִּים | 11 Ja, durch mich werden deine Tage zahlreich, nehmen die Jahre deines Lebens zu. |
| 12 אִם־חָכַמְתָּ חָכַמְתָּ לָּךְ וְלַצְתָּ לְבַדְּךָ תִשָּׂא | 12 Bist du weise, so bist du weise zum eigenen Nutzen, bist du aber unbeherrscht, hast du allein es zu tragen. |
| 13 אֵשֶׁת כְּסִילוּת הֹמִיָּה פְּתַיּוּת וּבַל־יָדְעָה מָּה | 13 Frau Torheit fiebert nach Verführung; das ist alles, was sie versteht. |
| 14 וְיָשְׁבָה לְפֶתַח בֵּיתָהּ עַל־כִּסֵּא מְרֹמֵי קָרֶת | 14 Sie sitzt vor der Tür ihres Hauses auf einem Sessel bei der Stadtburg, |
| 15 לִקְרֹא לְעֹבְרֵי־דָרֶךְ הַמְיַשְּׁרִים אֹרְחֹותָם | 15 um die Vorübergehenden einzuladen, die geradeaus ihre Pfade gehen: |
| 16 מִי־פֶתִי יָסֻר הֵנָּה וַחֲסַר־לֵב וְאָמְרָה לֹּו | 16 Wer unerfahren ist, kehre hier ein. Zum Unwissenden sagt sie: |
| 17 מַיִם־גְּנוּבִים יִמְתָּקוּ וְלֶחֶם סְתָרִים יִנְעָם | 17 Süß ist gestohlenes Wasser, heimlich entwendetes Brot schmeckt lecker. |
| 18 וְלֹא־יָדַע כִּי־רְפָאִים שָׁם בְּעִמְקֵי שְׁאֹול קְרֻאֶיהָ׃ פ | 18 Und er weiß nicht, dass Totengeister dort hausen, dass ihre Gäste in den Tiefen der Unterwelt sind. |